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Leser-Echo auf das elektronische Echtzeit-Angebot der Stadtverkehrsgesellschaft

Infosäule am Kaufland wird erneuert

Jörg Kotterba / 22.10.2011, 07:18 Uhr
Frankfurt (MOZ) „Digitaler Fahrgast-Service“ überschrieb gestern der Stadtbote einen Beitrag über die Stadtverkehrsgesellschaft (SVF). Sie verfügt jetzt über 34 elektronische Info-Säulen und neun Monitore an markanten Gebäuden. „Mir gefällt der SVF-Service“, meinte Gerda Romberg am MOZ-Telefon. Dank der neuen Elektronik wüsste sie nun genau, „wann mein Bus in Richtung Nord anrollt – und ob es sich lohnt, ein paar Minuten bummeln zu gehen.“ Unabhängig von diesen Neuerungen bat sie alle Busfahrer, die manche Kurve der Beckmann- und Lennéstraße schnittig nehmen, etwas seniorenfreundlicher zu fahren. „Im Bus stehend ist man jeder Kurve ausgeliefert.“

Bis zur Birnbaumsmühle, fährt Fred Berger. „Ich habe noch nie eine irrtümliche Echtzeit-Info erlebt, kann mich also zu hundert Prozent auf die elektronischen Informationssäulen verlassen.“

SVF-Geschäftsführer Michael Ebermann freut dieses Lob. Er informierte, dass nach einer aktuellen Analyse 83 Prozent aller SVF-Kunden mit einer einzigen Linie von Ort zu Ort kommen. Ebermann wertete diesen guten Wert als „Merkmal für Netzqualität“.

Nicht mit dem Bus, sondern mit der Straßenbahnfährt Antje Manns. „Ich bin Kaufland-Kunde und warte vis-à-vis vom alten Kino auf meine Tram. Die Infosäule ist dort nur einseitig und von Kaufland nicht einsehbar. Schade. Wenn es regnet hätte ich – geschützt – schon aus der Ferne gern die notwendige Auskunft.“ Fred Bernau, in der SVF für das Qualitätsmanagement verantwortlich, reagierte prompt: „Es gab schon einmal diesen Hinweis. Wir werden diese einseitig lesbare Infosäule mit einer zweiseitig lesbaren austauschen.“

Bernhard Grune (64) wollte wissen, wie das Bordinformationssystem, von dem die Infosäulen „leben“, funktionieren. Ebermann: „Die Daten aus der Straßenbahn, aus dem Bus werden als Funkdatentelegramm auf elektronischen Wegen an die Leitstelle nach Berlin geschickt. Dort wird sortiert – und die Infos an die einzelnen Standorte weitergeschickt. Das alles passiert in Hundertstelsekunden.“ Warum Berlin? „Frankfurt ist, wie 43 andere Verkehrsunternehmen auch, Mitglied im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg. Die Leitstelle in Berlin koordiniert für alle ihrer Mitglieder.“

Kai Kersten (21) erzählte, welch’ gute Erfahrungen er mit dem mobilen Infoservice des VBB machte. „Ich besitze ein internetfähiges Mobiltelefon und kann schon auf der Fahrt im Regionalexpress von Berlin nach Frankfurt recherchieren, ob mein Anschlussbus pünktlich abfährt oder Verspätung hat.“

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