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Stammgast Milde gewinnt Rallye

Auf Silber gefahren: Die BMW-Crew Marc Bach/Patrick Hoßbach aus Ziltendorf/Eisenhüttenstadt kam mit einer halben Minute Rückstand durch die sechs Wertungsprüfungen.
Auf Silber gefahren: Die BMW-Crew Marc Bach/Patrick Hoßbach aus Ziltendorf/Eisenhüttenstadt kam mit einer halben Minute Rückstand durch die sechs Wertungsprüfungen. © Foto: MZV
Marcus Gansewig / 27.04.2014, 21:46 Uhr - Aktualisiert 07.05.2014, 15:35
Neuruppin (MZV) Ken Milde hat die 15. Fontane-Rallye gewonnen. Der Berliner Mitsubishi-Pilot, der zu den Stammgästen der Neuruppiner Rennveranstaltung gehört, erfuhr sich einen Vorsprung von 14 Sekunden.

Ken Milde verwies am Sonnabend vor mehreren hundert Zuschauern an der Strecke Matthias Koch (Bad Schmiedeberg) auf Rang zwei. Doch nicht nur Milde, der zusammen mit Co-Pilot Michael Mai im Cockpit eines Mitsubishi Lancer Evo 8 saß, hatte nach seinem ersten Gesamterfolg bei der Fontane-Rallye Grund zur Freude. Auch Rallye-Chef-Organisator Jörg Litfin von der Rennsportgemeinschaft Ruppin (RSG) strahlte nach dem Zieleinlauf des letzten Teilnehmers mit der Sonne um die Wette. "Es ist alles super gelaufen", zog er ein erstes positives Fazit, dass sich auch am Sonntag nicht mehr ändern sollte. "Wir sind die Strecken noch mal abgefahren, haben die Straßen gefegt und über den Gartenzaun geplaudert. Und wir wurden dabei nicht mit Steinen beworfen", berichtete Litfin augenzwinkernd über ein durchweg positives Feedback der Anwohner am Sonntag.

Der Berliner Ken Milde setzt sich bei der Fontane-Rallye in Neuruppin durch.
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15. Auflage der Fontane-Rallye

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Ebenso zufriedene Töne kamen aus dem 62-köpfigen Starterfeld der einzigen Brandenburger Rallye. "Die Stimmung war super, das Ambiente des Parc Fermé im Sportcenter ist einzigartig", schwärmte Litfin und auch RSG-Fahrer Nico Himmelstein lobte: "Die Strecke ist schon anspruchsvoll. Es macht richtig viel Spaß hier."

Bester RSG-Fahrer war einmal mehr der Berliner Lazar Kan, der seinen Mitsubishi Lancer Evo 9 nach insgesamt 35 Wertungskilometern auf sechs Etappen, die bei Werder und Storbeck gefahren wurden, auf Rang vier der Gesamtwertung steuerte. Insgesamt kamen 54 der 62 gestarteten Autos ins Ziel. Einziger nennenswerter Zwischenfall war die Kollision des Trabants von Stefan Oberrauch mit einem Baum. Glücklicherweise verlief der Unfall auf der ersten Wertungsprüfung sowohl für Oberrauch als auch für Co-Pilot Sven Schellenberg glimpflich. Sie kamen mit Prellungen davon. (Seite 5)

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