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Auf der Fläche entstehen Stellplätze für Autos und Fahrräder

Ehemaliges Bahnhofshotel vor Abriss

Vom Zahn der Zeit angenagt: Die Gebäude sollen verschwinden. Ein Parkplatz wird entstehen.
Vom Zahn der Zeit angenagt: Die Gebäude sollen verschwinden. Ein Parkplatz wird entstehen. © Foto: MOZ/Sergej Scheibe
BHORN / 16.11.2011, 21:17 Uhr
Biesenthal (rn) Jetzt soll mit der weiteren Verschönerung des Bahnhofsumfeldes ernst gemacht werden. Bei der heutigen Hauptausschusssitzung in Biesenthal wird das Gremien über die Vergabe der Abrissarbeitenfür das ehemalige Bahnhofshotel entscheiden. Dieser marode Bau steht fast direkt an der Bahnlinie und gegenüber dem Bahnhofsgebäude.

Für den Abriss sind von der Amtsverwaltung vier Firmen angeschrieben worden, deren Angebote am 9. November geöffnet und geprüft worden sind.Da es nicht allein beim Abriss bleiben wird, sondern die durch den Abriss gewonnene Fläche für einen Parkplatz genutzt werden soll, wird der Biesenthaler Hauptausschuss heute Abend dieBauarbeiten dafür vergeben. Auch dafür war die Frist zur Submission, das heißt zur Vergabe an den günstigsten Anbieter, am 9. November.

Aus Termingründen war es nicht möglich, die für die Vergabe favorisierten Firmen in die Beschlussunterlagen für die Sitzung des Hauptausschusses mit aufzunehmen, weil sonst die Einladung zur Sitzung zu spät herausgegangen wäre. Daher werden die Vorschläge für diese beiden Aufträge bei der heutigen Sitzung den Stadtverordneten nachgereicht.

Im Sommer hatten die Biesenthaler Stadtverordneten die grundsätzliche Linie für den Umgang mit den Flächen im Bahnhofsumfeld verabschiedet. Insbesondere war beschlossen worden, Fördertöpfe für die Bahnhofsumfeldgestaltung anzuzapfen. Das blieb nicht erfolglos. Im September hatBrandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD) der Stadt einen stattlichen Fördermittelbescheid in Höhe von260  000 Euro für die Parkplatzerweiterung am Bahnhof überreichenkönnen. Insgesamt kostet das Projekt mit Autoparkplätzen und Fahrradstellflächen 358 000 Euro.

Im Übrigen war auch versucht worden, auf dieser Fläche Discounter anzusiedeln. Das war von der Stadt zwar abgelehnt, von der übergeordneten Stelle aber erlaubt worden. Trotzdemhaben sich dafür keine Investoren gefunden.

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