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Werneuchen unterliegt Oranienburg 24:30

Immerhin ein kämpferischer Endspurt

Hartnäckig: Denis Dumke und Tino Hase (r.) greifen in der Werneuchener Abwehr gegen die Angreifer auch mal härter zu.
Hartnäckig: Denis Dumke und Tino Hase (r.) greifen in der Werneuchener Abwehr gegen die Angreifer auch mal härter zu. © Foto: Karsten Schirmer
Andreas Büttner / 16.11.2011, 21:19 Uhr
(MOZ) Werneuchen. Eine empfindliche 30:24 Niederlage mussten die Handballer von Rot-Weiß Werneuchen beim Oranienburger HC?II einstecken. Die Gastgeber waren über die gesamte Spielzeit die überlegene Mannschaft und hatten die individuell stärkeren Spieler in ihren Reihen.

Die Erfahrungswerte in der nächst höheren Regionalliga, in der die Oranienburger ja lange Jahre spielten, zahlten sich aus. Und wenn dann bei Rot-Weiß Werneuchen, wie in diesem Auswärtsspiel geschehen, eklatante Schwächen im Spielaufbau auftreten, die zudem mit vielen technischen Fehlern einhergehen, dann ist so ein Spiel nicht zu gewinnen.

Ausschlaggebend für die Niederlage war aber vor allem das robuste Abwehrverhalten der Gastgeber, was den Barnimern einfach nicht behagte. So gab es für die Kreativspieler Stefan Brockhusen und Denis Dumke in der ersten halben Stunde so gut wie kein Durchkommen.

Schnell geriet der Gast mit 2:6 ins Hintertreffen. mit zu vielen Einzelaktionen und Konzentrationsmängeln störten die OHC-Spieler aber ihren Spielfluss selbst. Werneuchen blieb immer dran, so dass zwölf Minuten später beim 9:9 wieder ein Fünkchen Hoffnung aufkam. Aber das entpuppte sich als Strohfeuer, denn die Gastgeber zogen bis zur Halbzeitpause auf 16:11 davon. Es war aber noch nichts entschieden.

Das Spiel wurde aber auch in der zweiten Halbzeit nicht wesentlich besser. Die laxe Spielweise der ersten Hälfte hatte beim OHC Bestand. Bei Werneuchen ließ besonders die Torgefährlichkeit auf den Außenpositionen sehr zu wünschen übrig. Einzig Christian Stahlberg mit seinen fünf Toren zeigte einen positiven Trend.

So waren eigentlich nach 45??Minuten beim 24:16 alle Messen gesungen. Aber die Gäste-Spieler um Teamcoach Remo Thies ließen sich nicht vorführen – und das war das einzig Positive an dieser Begegnung aus Sicht der Barnimer. Ein leichter kämpferischer Endspurt in den letzten zehn Minuten bescherte ihnen noch einen erträglichen Sechs-Tore-Rückstand.

Bei den Gastgebern trugen sich zehn Spieler in die Torschützenliste ein, was ihre Ausgeglichenheit belegt. Dennoch haben sich die Oranienburger nach eigener Aussage wohl spielerisch nicht mit Ruhm bekleckert. Auch sie hatten sich mehr vorgenommen und wollten ihren Fans mehr bieten. Ein Erfolgsgarant für den Arbeitssieg war die starke Torhüterleistung des kurzfristig eingesprungenen Bill Stoßus, der zudem bravourös drei Siebenmeter hielt.

Bester Werfer der Gäste war einmal mehr Rückraumschütze Frank Polke mit sieben Treffern, der aber auch am Kreis seine Chancen sucht.

Für das Pokalspiel am kommenden Sonnabend (17.30 Uhr) gegen LokRangsdorf ist bei Werneuchen vor eigenem Publikum eine enorme Leistungssteigerung von Nöten.

Oranienburger HC II mit: Schmidt, Stoßus - Uhden, Kopiske, Martens, Hinz, Schneider, Schüring, Eismann, Longardt, Goldstein, Schwittau, Bischof, Kühne

Werneuchen mit: Thomas Gust und Matthias Müller im Tor – Christian Stahlberg (5), Björn Schaffland (2), Michael Seidler (2), Denis Dumke, Stefan Dumke (1), Tino Hase, Frank Polke (7), Martin Seidler (1), Carsten Krüger (2), Stefan Brockhusen (4) und Robert Kanzler.

Zwei-Minuten-Strafen: 6 – 8

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