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Brandenburgs Weinanbaugebiet soll wachsen

19.11.2011, 08:58 Uhr
Potsdam (dpa) Brandenburgs Weinanbaugebiet soll in den kommenden Jahren von 22 auf 30 Hektar wachsen. Aus Werder/Havel (Potsdam-Mittelmark) sei bereits Interesse an einer Ausdehnung der Anbaufläche signalisiert worden, sagte der Sprecher des Landwirtschaftsministeriums, Jens-Uwe Schade. Der Wein werde im Land voraussichtlich aber auch in den kommenden Jahren ein exotisches Nischenprodukt bleiben. Die Böden und klimatischen Bedingungen seien nicht mit denen südlicher Bundesländer zu vergleichen.

Der gewerbliche Weinanbau ist in Deutschland reglementiert. Brandenburg verdanke die Pflanzrechte für 30 Hektar dem Land Rheinland-Pfalz, das diese einst an Brandenburg abgetreten habe, erklärte Schade. Laut dem "Netzwerk Weinbau im Land Brandenburg" wurde vom 12. Jahrhundert bis 1945 auf dem Gebiet des heutigen Landes Brandenburg gewerblicher Weinbau betrieben.

Mitte der 1980er Jahre lebte die Tradition wieder auf.

Damals wurden in Werder der Wachtelberg und in Schlieben (Elbe-Elster) der Lange Berg wieder mit Wein bepflanzt. Damals lag die Gesamtfläche laut Ministerium bei rund sechs Hektar - vergleichsweise klein zur gesamten Weinanbaufläche Deutschlands, die demnach 1990 rund 100 000 Hektar umfasste.

Heute sind in Brandenburg 34 Rebflächen registriert. Rund zwei Drittel der insgesamt 22 Hektar werden im Haupterwerb bewirtschaftet, der Rest von Nebenerwerbs- und Hobbyweinbauern.

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