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Projektwoche an der 1. Oberschule mit 25 Workshops

Trommeln, backen, jonglieren

Im Takt: Mit Francis Fonbah (hinten, 2. v. l.) üben die Schüler verschiedene Rhythmen ein.
Im Takt: Mit Francis Fonbah (hinten, 2. v. l.) üben die Schüler verschiedene Rhythmen ein. © Foto: MOZ/Sonja Jenning
Sonja Jenning / 24.11.2011, 07:57 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) In der Bibliothek wird gerappt, in der Schulküche werden Plätzchen gebacken und unter dem Dach wird getrommelt: „Das Leben ist bunt – wir sind es auch“ lautet der Titel der Projektwoche, die derzeit an der 1. Oberschule in der Bebelstraße stattfindet. Bei der Planung und Umsetzung half der Verein für Jugendhilfe und Sozialarbeit (Jusev), die Finanzierung erfolgte über die Initiative Oberschule aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Die Projektwoche gibt es seit fünf Jahren, berichtet Schulleiterin Ute Schädlich. Ziel sei, die sozialen Kompetenzen der Schüler zu fördern und zu festigen. Indem die Mädchen und Jungen gemeinsam kreativ werden, entwickeln sie die gegenseitige Achtung und Akzeptanz. „Das Schöne ist, dass auch unsere fremdsprachigen Schüler voll integriert sind“, so Ute Schädlich. Die Ergebnisse werden morgen, von 10 bis 12 Uhr, im Fürstenwalder Hof präsentiert.

Mit 25 verschiedenen Workshops werden so viele verschiedene Projekt wie nie zuvor geboten. Es beteiligen sich aber nicht nur die 275 Schüler der 1.??Oberschule, sondern auch etwa 30??Gastschüler von der Gerhard-Goßmann-Grundschule und der Erich Kästner-Schule. Neben den klassischen Workshops wie Graffiti, Basteln oder Gesang gibt es auch Projekte, die erstmals angeboten werden wie Kickboxen, Jonglage, Bowling, Schach, Zumba oder die Weihnachtsbäckerei. „Elf Kilo Mehl haben wir schon verbacken“, erzählen Max Ludwig (15) und Luca Flauaus, während sie in der Küche Plätzchen verzieren. 25??Tüten haben sie bereits gepackt, die beim Weihnachtsmarkt auf dem Schulhof, am 6. Dezember, verkauft werden sollen.

Gut gelaunt sind auch die Schüler, die sich für den Trommelworkshop bei dem Kenianer Francis Fonbah entschieden haben. Die Sechst- bis Zehntklässler, die deutsche, afrikanische und arabische Wurzeln haben, lernen Rhythmen, die für ihre jeweilige Kultur typisch sind. „Ich bin überrascht, wie begabt sie sind“, sagt Fonbah. Begabt sind auch die Teilnehmer des Kunstworkshops, die eifrig damit beschäftigt sind, den Flur vor dem Französisch-Raum mit frankophilen Motiven zu gestalten.

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