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Quälen für einen Astralkörper

© Foto: Gordon Eule
Gordon Eule / 12.06.2011, 06:14 Uhr - Aktualisiert 14.06.2011, 09:06
Eberswalde. (In House) Dieses Motto trifft auf die Eberswalder Jugend nicht zu, ob Sommer oder Winter – aktiv ist die Jugend immer.

Wohlbefinden, eine erhöhte Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit im Alltag, zeichnen Sport als eine wichtige Vorsorge gegen die allgemeinen Volkskrankheiten aus. Gesundheit als positiver Nebeneffekt steht allerdings nicht immer im Vordergrund, denn für junge Leute sind Verein und Fitnessstudio meist Orte, um Freude zu treffen und vom Alltag abschalten zu können.

Die Redaktion hat viele Jugendliche im Alter von 15 bis 19 Jahren befragt, inwiefern sie einer oder mehreren Sportarten regelmäßig nachgehen und es hat sich ergeben, dass dies auf 75 Prozent der Schüler zutrifft. Ein Großteil der Befragten trainiert im Verein, gefolgt von der Mitgliedschaft im Fitnessstudio und abschließend die selbstständige Betätigung.

Fitnessstudios sind in ganz Eberswalde zu finden, seien es TheosGym im Brandenburgischen Viertel, Fitnesspoint in Finow oder INJOY in der Stadtmitte. Die Preisspanne schwankt in den drei ausgewählten, sowie vielen anderen kleineren Fitnessstudios von 30 bis 70 Euro im Monat.

Regelmäßiges Training, ausgewogene Ernährung und eine gute Übungslehre sind die wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung der eigens gesetzten Ziele. Emil Yordanov (20) aus Eberswalde hat mir in einem interessanten Interview einiges zu seinen eigenen Erfahrungen und Erlebnissen geschildert.

Seit wann interessierst du dich für Fitness und was waren anfangs deine Ziele?

Zu Beginn habe ich in einigen Bands gespielt und mich für viele Dinge interessiert, bis ich dann vor wenigen Jahren mit den einfachsten Mitteln angefangen habe zu trainieren. Damals ging es nur ums Aussehen, allerdings hat sich das bis zum heutigen Tage verändert, denn jetzt geht es vor allem um die gesundheitlichen Aspekte und die Leistungsbereitschaft.

Du hast Dich für ein duales Studium im Bereich Fitnessökonomie entschieden. Denkst Du, dass es die richtige Entscheidung war und wie gefällt Dir Deine Ausbildung?

Zurzeit bin ich sehr zufrieden, und kann das gelernte Wissen im Laufe der Ausbildung gut in mein Training integrieren. Weiterhin kann ich auch andere Leute zu einer gesunden Lebensweise begeistern und arbeite in einer Branche, die durch viel Abwechslung geprägt ist. Mit dem Abschluss als Fitnessökonom kann ich auch in vielen Bereichen tätig werden.

Wie hat sich Dein Alltag mit dem Beginn des Trainings verändert und wie oft treibst Du Sport in der Woche?

Ich habe während meines Zivildienstes begonnen und merkte schon damals, dass sich meine körperliche Leistungsbereitschaft stark verbessert hat. Ich war nicht nur physisch, sondern auch psychisch belastbarer.

Wie oft ich innerhalb der Woche Sport mache, hängt von der mir zu Verfügung stehenden Zeit ab, aber meistens trainiere ich dreimal im Gym und spiele zusätzlich noch Volleyball und gehe schwimmen.

Trainierst Du nach speziellen Methoden?

Ja, denn um die eigenen Ziele zu erreichen, benötigt man verschiedene Trainingspläne, welche auch stetig variiert werden müssen, um Erfolge zu garantieren. Dazu kann man sich in jedem Fitnessstudio beraten lassen.

Achtest Du seitdem auf Deine Ernährung?

Ich habe begonnen, darauf zu achten, denn Ernährung ist ein sehr wichtiger Bestandteil und sollte nicht vernachlässigt werden, denn ohne ausreichende Zufuhr von Proteinen, Vitaminen und Flüssigkeiten kann kein effektives Training garantiert werden.

Mit dem Beginn der praktischen Seite deines Studiums kamst du nach Eberswalde. Hast du durch die Arbeit und das Training im Gym schnell Kontakte knüpfen können?

Schon nach kurzer Zeit haben sich viele Bekanntschaften entwickelt und ich habe einige neue Freunde gefunden. Da man in der Fitnessbranche mit Menschen arbeitet, ist das auch einfacher. Im Gym herrscht eine familiäre Atmosphäre. Die Leute lernen sich besser kennen, da als Ziel ein gemeinsames Interesse besteht.

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