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Vergleich
Bernauer Klinik gleich dreimal ausgezeichnet

Andrea Linne / 27.12.2017, 06:51 Uhr
Bernau (MOZ) Die Brandenburgklinik in Bernau Waldfrieden mit 780 stationären Plätzen gehört nach den Ergebnissen eines Vergleichs unter 1420 Einrichtungen dieser Art durch das Magazin Focus zu den besten im Land.

Untersucht wurde die Qualität deutscher Reha-Kliniken. Die Ergebnisse sind im Dezember/Januar-Heft "Focus Gesundheit: Reha, Kuren, Heilbäder" nachzulesen, wie die Klinik mitteilt.

Dabei haben die Brandenburgklinik Berlin-Brandenburg und die Sachsenklinik bei Leipzig am besten abgeschnitten. Besonders hervorgehoben werden die Bernauer Fachbereiche Orthopädie, Neurologie und Kardiologie. In der Auswertung heißt es: Die Brandenburgklinik "zählt zu den Top-Rehakliniken in Deutschland und konnte damit ihre Position aus dem vergangenen Jahr behaupten".

Ärzte empfehlen demnach "überdurchschnittlich häufig" die Neurologie und die Kardiologie sowie "häufig" die Orthopädie der Einrichtung, die vor allem kleine Patienten und ihre Familien behandelt, die schwere Erkrankungen durchleben.

In allen drei Fachbereichen erzielte die Reha-Klinik zudem die Auszeichnungen "sehr breites Therapiespektrum" und "besonders hoher Hygienestandard". Stets sei eine Begleitperson gestattet.

381 Einrichtungen erhielten die Auszeichnung "Top Rehaklinik 2018". Das Magazin schaute auf das Leistungsspektrum, die Qualität und die Serviceleistungen von insgesamt 1420 Reha-Kliniken im gesamten Bundesgebiet. Untersucht hat ein unabhängiges Institut.

Befragt wurden Ärzte, Krankenkassen, Sozialverbände und Patienten nach ihrer Meinung und den Behandlungsprogrammen, die jeweils angeboten werden. "Unsere Patienten optimal zu versorgen und zu behandeln, ist immer eine Gemeinschaftsleistung. Dies gelingt uns nur, weil alle unsere Berufsgruppen Hand in Hand arbeiten", sagt Professor Dr. Michael Jöbges, Ärztlicher Direktor der Brandenburgklinik Berlin-Brandenburg.

Nahezu tausend Mitarbeiter kümmern sich in der Einrichtung um das Wohl der Patienten. Durch ihre umfassenden wissenschaftlichen Aktivitäten darf sich die Brandenburgklinik bereits "Forschungsklinik der Universität Potsdam" nennen. Die Reha-Klinik in Bernau bietet viele hochspezialisierte Therapieformen an.

"Neugierige Assistenzärzte etwa entwickeln in unserem interdisziplinären Team tragfähige Arzt-Patient-Beziehungen", erläutert Dr. Elke Kretzschmar, Chefärztin für Neurologische Frührehabilitation. "Dank unseres Mentoren- und Kursprogramms können Berufseinsteiger und Wiedereinsteiger das gesamte klinisch-neurophysiologische und sonografische Diagnostikrepertoire erlernen, bei geringer Bereitschaftsdienstfrequenz." In der Kardiologie erlernten die angehenden Fachärzte nichtinvasive internistische Untersuchungsmethoden, betont Chefarzt Dr. Martin Schikora.

Die Nachwuchsärzte könnten auch in Forschungsprojekten mitarbeiten. In der Abteilung für Psychosomatik werde von Ärzten das gesamte Spektrum psychosomatischer und psychogener Erkrankungen in integrativen Konzepten beachtet, ergänzt Professor Dr. Tom Alexander Konzag.

Mit dem Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Potsdam forscht er im außerdem Bereich MBOR: Hier geht es darum, Faktoren, die eine nachhaltige Nachsorge von Patienten begünstigen oder hemmen können, zu untersuchen.

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