Für Unternehmungen und Ausflüge in der Freizeit blieb da wenig Zeit.
Das Ergebnis der intensiven Übungswoche präsentierten die jungen Künstler in einem Abschlusskonzert in der Greiffenberger Kirche, bei dem die Akteure zuerst einzeln auftraten und abschließend im Ensemble spielten. Justus Werdin begrüßte die Zuhörer, die sich zu abendlicher Stunde in der Kirche eingefunden hatten. "Wir werden hören, wie der Klang der Welt geht", versprach er. "Die Gitarre als Instrument selbst erzählt solche Geschichten".
Das Publikum erfuhr, wie verschiedenartig klassische Gitarrenmusik klingen kann - mal leise und gefühlvoll, mal aufbrausend und wild, mal inspiriert von Klagen aus Rio de Janeiro, mal von Volkstänzen. Sehr eindringlich und körperbetont spielten die beiden japanischen Gäste. Bei Terukaku Yamashitas selbst komponierten Stück "Wasserfall" spürte man förmlich die Fluten springen. Da die Künstler lieber spielten, statt zu reden, übernahm Carlo Domeniconi humorvoll die Ansagen.
Das Publikum war begeistert. Auch Gerda Klose, Judith Brandt und Waltraud Rahn von der Angermünder Veh-Harfen-Gruppe. Sie wollten sehen, wie man die Saiten mit Gefühl anschlägt und staunten, was man aus einer Gitarre herausholen kann. Außerdem wollten sie Judith Brandts Enkeltochter Julia Schüler die Daumen drücken, die schon zum wiederholten Mal an der Sommerakademie teilnahm. Sie unterstützt auch die Veh-Harfenistinnen.