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Biesenthals Stadtverordnete entscheiden mit großer Mehrheit

"Kulti" erhält zusätzliche Mittel

Spaß im "Kulti": Air-Hockey spielen die jungen Besucher des Biesenthaler Jugendtreffs. Das Spiel gab es als Nikolaus-Geschenk.
Spaß im "Kulti": Air-Hockey spielen die jungen Besucher des Biesenthaler Jugendtreffs. Das Spiel gab es als Nikolaus-Geschenk. © Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Brigitte Horn / 12.01.2012, 19:00 Uhr
Biesenthal (rn) Die Stadt Biesenthal hat den Zuschuss für die Arbeit des Jugendtreffs "Kulti" erhöht, und zwar um jährlich 3500 Euro. Träger des Jugendtreffs ist die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. Die erhält von der Stadt für die Jugendklubarbeit bisher 57 900 Euro im Jahr. Diese Summe gliedert sich auf in 48 600 Euro als Personalkostenzuschuss, 5800 Euro für Geschäftsbedarfskosten, 500 Euro für einen Jugendhaushalt sowie 3000 Euro für das Graffiti-Projekt und das Musikfestival "Rockende Eiche".

Zur Erhöhung des Zuschusses für die Hoffnungstaler Stiftung ist es gekommen, nachdem im Biesenthaler Haushalts- und Sozialausschuss ein Vertreter des Trägers vom "Kulti" darauf aufmerksam gemacht hatte, dass die Ausgaben für denn Geschäftsbetrieb seit einigen Jahren höher waren als die Zuschüsse, die laut Jugendhilfeplan durch den Landkreis Barnim und die Stadt Biesenthal gezahlt werden, heißt es zur Begründung in dem Beschlusspapier. Der Haushalts- und Sozialausschuss habe daher beschlossen, den zusätzlichen Verwaltungsaufwand anzuerkennen und den Geschäftsbedarfszuschuss zu erhöhen. Die Summe von rund 3500 Euro ist von der Stadtverordnetenversammlung einstimmig, bei nur einer Stimmenthaltung, beschlossen worden.

Ausschlaggebend dafür dürfte auch die Anerkennung der Arbeit der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal im Jugendtreff sein. "Ich bin sehr zufrieden mit der Arbeit im Kulti. Die machen eine gute Arbeit", schätzt die Amtsjugendkoordinatorin Renate Schwieger ein. Lobend weist sie darauf hin, dass eine große Zielgruppe erreicht werde, unter anderem auch, weil es eine Kooperation mit Schulen gebe und viele Angebote unterbreitet werden. Die Amtsjugendkoordinatorin erinnert an das Filmfest im vorigen Jahr, das in diesem Jahr wiederholt werden soll. Selbst Schüler aus den ersten Klassen kommen in den Treff.

Das sieht Biesenthals Bürgermeister André Stahl ähnlich. Der Klub sei gut besucht und es gebe viele interessante Angebote, zum Beispiel einen Mädchentreff, Kochen und anderes mehr. Der Bürgermeister macht darüber hinaus auf die veränderte Situation durch den Wegfall der Oberschule in Biesenthal aufmerksam, weshalb einige Jugendlich e ihre Freizeit eher in Bernau oder Eberswalde. Dadurch müsse einiges aufgefangen werden. Die Stadt ihrerseits kümmert sich auch um die Baulichkeit, wie erst jüngst um die neue Fassade.

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