Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Kooperationszentrum schlägt Bogen zwischen den Stadtfest-Teilen

Bühne in Brücken-Nähe

Annette Herold / 21.05.2012, 07:05 Uhr
Frankfurt/Slubice (MOZ) Mit einem Programm auf dem Slubicer Boulevard an der Stadtbrücke soll beim Stadtfest ein Bogen zwischen dessen deutschem und dem polnischen Teil geschlagen werden. In der ul. Jednosci robotniczej (Straße der Arbeiteinheit) werde eine Bühne stehen, zudem sei eine Gastronomiemeile geplant, kündigte Sören Bollmann, Chef des Frankfurt-Slubicer Kooperationszentrums, an.

Was genau auf der Bühne geboten werden soll, stehe noch nicht fest. "Wir sind für Anregungen dankbar", sagte Bollmann. Vorgesehen sei, einen Jahresempfang für Frankfurter und Slubicer zu veranstalten, der künftig auch regelmäßig stattfinden soll. Er werde mit dem Stadtfest verbunden, um eine Gelegenheit zu nutzen, zu der viele Menschen aus beiden Städten ohnehin auf den Beinen sind. Vorgesehen sei, das Programm aus kulturellen Elementen, Ratespielen und Diskussionen zusammenzusetzen. Dafür arbeite das Kooperationszentrum mit dem Slubicer Kulturzentrum zusammen.

Stattfinden soll der Jahresempfang demnach am 14. Juli, dem Stadtfest-Sonnabend. Klar sei schon heute, dass die Stadtbrücke deshalb nicht gesperrt werde. Verbindend zwischen beiden Städten solle der Jahresempfang dennoch wirken. Von Slubicer Seite sei zugesichert worden, dass dort auch in diesem Jahr auf dem plac Bohaterow (Heldenplatz) am Stadtfest-Wochenende gefeiert wird.

Aus Geldmangel hatte die Stadt Slubice ihren Teil des Stadtfestes schon 2011 um einiges kleiner ausfallen lassen als in den Vorjahren. Gab es zuvor Konzerte mit polnischen Stars wie der Band Budka Suflera auf einer großen Bühne am Stadtbrücken-Kreisel, mussten sich die Gäste im Vorjahr mit einer bescheideneren Veranstaltung zufrieden geben.

Das Stadtfest findet vom 13. bis 15. Juli statt. In Frankfurt treten unter anderem Jürgen Drews und Chris Norman auf.

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.
o. schaller 23.05.2012 - 06:30:42

Vom Hering ist nur noch die Gräte übrig

Eigentlich sollte man den "Bunten Hering" in "Bunte Heringsgräte" umbenennen, denn der Fisch ist schon lange abgenagt.

Anton a. T. 22.05.2012 - 18:28:59

Slubice macht es richtig . . .

Klein aber fein lautet die Devise auf der polnischen Seite. Der deutsche Gast kommt bei guter Musik, leckeren Speisen und gutem Bier in Slubice auf seine Kosten. Frankfurt (Oder) konzentriert sich nach der "Großen Familie" im Dezember, dem Neujahrsempfang des OB mit vielen Rentnern auch beim "Bunten Hering" mehr auf das gehobene Alter. Mit Jürgen Drews (Jahrgang 1945) steht ein Rentner auf der Bühne, den hier keine Firma mehr einstellen würde und den die Jugend am Ballermann nur im "Suff" erträgt. Für den Osten eben gut genug.

Hemalie 22.05.2012 - 11:38:48

darum!

Die beiden Völker wachsen immer mehr zu einer Einheit zusammen. Siehe die Aktionen des polnischen Bürgermeisters und die des deutschen Bürgermeisters. Alles klar? Stadtfest Bunter Hering in Slubfurt!

Marco Habeck 21.05.2012 - 15:06:30

warum?

Soll ich mal Ehrlich sein? Ich fand die Veranstaltung 2009 mit Budka Suflera viel besser als das was sich auf der Deutschen Seite geboten wurden. Der Ton war ein Traum ! Die CD von dieser Band höre ich immer noch.Viel professioneller und man hörte nicht bekannte Musik. Auch die Polnische Firma die Unter der Brücke die Bühne betreute lieferte ein super Ergebnis ab. Warum ist man auf der Polnischen Seite dazu in der Lage auf der Deutschen benötigt man Ohrenstöpsel? Slubice ist einfach Ehrlich und schraubt das ganze eben einen Gang zurück. Was nicht schlechter sein muss. Das einzige Manko war das die Brücke nicht beleuchtet war und man sich die Füße brechen konnte. Das hat man ja bis heute nicht hin bekommen.

max 21.05.2012 - 12:59:37

Bühne in Brücken-Nähe

das ist doch alter wein in neuen schläuchen. der hering ist tot,weil kein geld mehr da ist.traurig aber wahr!

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2018 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG