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Zum Semesterstart veranstaltet die Viadrina ein Treffen Ehemaliger

170 Absolventen aus aller Welt

Frauke Adesiyan / 16.10.2012, 06:41 Uhr
Frankfurt (MOZ) Den Auftakt des 21. Akademischen Jahres an der Europa-Universität Viadrina nutzt die Hochschule für eine Zusammenkunft ehemaliger Studenten. Zum Alumni-Treffen am Freitag und Sonnabend werden 170 Absolventen erwartet. "Die meisten sind Deutsche und Polen, aber sie kommen aus aller Welt nach Frankfurt, auch aus Amerika und Shanghai", berichtet die Organisatorin Agnieszka Lindner.

Geplant sind Empfänge und Partys aber auch die inhaltliche Auseinandersetzung wird großgeschrieben. So wird am Sonnabendvormittag inhaltlich in den einzelnen Fakultäten diskutiert. Ab 12 Uhr berichten dann ehemalige Professoren über ihr "Leben ohne Viadrina". Eingeladen sind Helga Schultz, Alfred Kötzle und Roland Wittmann. Anschließen werden auf einem Alumni-Kongress so unterschiedliche Themen wie "Weinanbau in Polen" und "Dissertation nach Dienstschluss" angesprochen. Die Absolventen könnten hierfür ihre eigenen Themen einreichen und halten selbst Vorträge.

Außerdem ist die Einrichtung eines Alumni-Fonds geplant. Daraus sollen künftig kleine Projekte an der Universität finanziert werden. Es gehe dabei vor allem um eine kurzfristige Unterstützung, erläutert Agnieszka Lindner. Um einen Grundstock dafür einzunehmen, ist für Freitagabend bei einer Party im Gräfin-Dönhoff-Gebäude eine Tombola geplant, bei der die Absolventen für einen Einsatz Bücherspenden von Professoren gewinnen können.

Einiger Raum wird den Absolventen auch bei der offiziellen Eröffnung des Studienjahres am Freitag ab 15 Uhr im Auditorium Maximum eingeräumt. Dort werden Ilona Antonisyn-Klik, Julian Hans und Jochen Beutel von ihrem Werdegang nach dem Viadrina-Abschluss berichten. Sie arbeiten heute in genannter Reihenfolge als Staatssekretärin im polnischen Wirtschaftsministerium, als Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung und bei einer internationalen Wirtschaftskanzlei. Auch Beatrix Eckert, die 1992 das Immatrikulationsamt leitete ,wird zu Wort kommen und die damals mitunter etwas chaotischen Anfangszeiten berichten.

Im ersten Jahr 1992 waren 470 Studenten eingeschrieben, im neuen Wintersemester wurde mit 7105 Studenten erstmals die 7000er-Marke geknackt, wie Universitätspräsident Gunter Pleuger gestern bei einer Pressekonferenz berichtete. Seit der Gründungszeit haben 8400 Absolventen die Universität verlassen und sin heute laut Pleuger in "allen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens vertreten". Eine leise Hoffnung äußerte Pleuger über seine Absolventen gestern noch: "Einige werden vielleicht Millionäre und können der Universität später etwas zurückgeben."

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