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Renaturierung des Geländes macht Fortschritte / Finanzierung grundsätzlich gesichert

Heideberg auf dem Weg zur Natur

Brigitte Horn / 21.05.2013, 18:47 Uhr - Aktualisiert 22.05.2013, 06:16
Biesenthal (MOZ) Derzeit laufen auf dem ehemaligen Gelände des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR auf dem Biesenthaler Heideberg die Abriss- und Entsiegelungsarbeiten. Der große Schornstein ist bereits am 2. Mai gefallen. Darüber informierte Volkmar Schönfeld, Leiter des Fachbereichs Bürgerservice der Amtsverwaltung Biesenthal-Barnim in der jüngsten Sitzung des Biesenthaler Hauptausschusses.Abweichend zum geplanten Umfang der Arbeiten, wovon schon ein großer Teil geschafft worden sei, habe man bislang Unbekanntes, wie einige Heizkanäle, vorgefunden. Derzeit wird nicht damit gerechnet, dass das zu Problemen führen könnte.

Auch mit der Finanzierung sehe es weitgehend gut aus. Man rechne mit Gesamtkosten von 575 000 Euro, informierte der Vertreter der Amtsverwaltung. Im einzelnen stehen rund 21 000 Euro an Fördermitteln für einen Fledermauskeller sowie 372 000 Euro vom Kreis aus dem Ausgleichsfonds zur Verfügung. Des Weiteren könne man mit 109 000 Euro vom Landesbetrieb Straßenwesen für Entsiegelungen rechnen. Das alles zusammengenommen deckt die Kosten jedoch noch nicht vollständig. Es bleibt noch eine fünfstellige Summe offen.

Weil die Stadt aber noch mit Geld im Rahmen von Ausgleichsmaßnahmen für den Bau der Uckermarkleitung rechnen kann, nach Worten von Schönfeld gehe es dabei um rund 140 000 Euro, werde auch die letzte Lücke geschlossen. Man müsse aber noch warten, bis das Geld freigegeben wird. Das werde erst geschehen, wenn der Bau der Uckermarkleitung Fortschritte macht.

Bis auf zwei große Hallen, die stehen bleiben und künftig genutzt werden sollen, wird die Natur das Gelände komplett zurück erobern.

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