Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Flüchtlinge fordern bessere Unterbringung - Brief an Platzeck

22.05.2013, 17:29 Uhr - Aktualisiert 23.05.2013, 12:27
Potsdam (dpa) Der Flüchtlingsrat Brandenburg hat in einem offenen Brief an die Landesregierung bessere Wohnverhältnisse für Asylbewerber angemahnt. "Die Unterkünfte sind vollkommen überfüllt, und bis heute wurden keine Konzepte entwickelt, wie Flüchtlinge in Wohnungen umziehen können", heißt es in dem am Mittwoch in Potsdam veröffentlichten Schreiben. Die Kommunen würden nicht angemessen auf die Aufnahme vorbereitet, es würden damit mehr Spannungen und Ressentiments gegen Flüchtlinge in Kauf genommen. Der Brief richtet sich an Ministerpräsident Matthias Platzeck und Sozialminister Günter Baaske (beide SPD). Der Landtag hatte im April 2011 beschlossen, die Unterbringung und Lebensbedingungen von Asylbewerbern zu verbessern.

 

Nach Angaben des Flüchtlingsrates sind bisher keine Verbesserungen für Asylbewerber eingetreten. Flüchtlinge müssten vielerorts weiterhin unter unmenschlichen Bedingungen und in völlig überfüllten Unterkünften leben, heißt es in dem Brief. Unterzeichner sind unter anderem Flüchtlingsinitiativen, Kirchenkreise und Vereine.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.
Alfons Groß 24.05.2013 - 16:04:53

Pauschalurteile ...

Herr "Leser": Vielleicht nehmen Sie zur Kenntnis, dass die meisten der hier Zuflucht suchenden Menschen vorher nicht in "Hütten" gewohnt haben. Sie sind für den Schutz hier dankbar, würden aber gern nicht von Almosen leben, sondern für ihren Lebensunterhalt arbeiten, aber das dürfen sie nicht. Und dann erhalten sie eben nicht "unterkunft-verpflegung ,volle sozialleistungen krankenkase und noch bargeld". Verpflegen "dürfen" sie sich nun schon selber, Extrageld gibt's nicht, aber fluchtspezifische Extraausgaben z.B. für Rechtsanwalt, Kommunikation mit Familie und Freunden in der ehemaligen Heimat, ... Wie dankbar wären Sie, wenn Sie nach der Flucht in ein reiches Land wie Deutschland lange Zeit in einem Zimmer von 25 qm mit drei weiteren Flüchtlingen leben dürften und im Krankheitsfall nur die "unbedingt notwendigen medizinischen Leistungen" bekommen würden?

leser 24.05.2013 - 10:15:40

die gier der flüchtlinge und deren helfer

Flüchtlinge fordern und fordern- dahninter stehen aber deutsche betreuer die vom deutschen steuerzahler bezahlt werden und die flüchtlinge aufhetzen. wahre flüchtlinge wären froh,wenn sie aus dem kriegsgebiet entkommen sind und in einem anderen land unterkunft-verpflegung ,volle sozialleistungen krankenkase und noch bargeld erhalten . handelt es sich wirklich um dankbare flüchtlinge?nein-denn sowas sieht anders aus,denn selbst hier im asylbewerberheim haben sie es luxuriöser,als in ihrem land wo es meist nicht einmal strom und fließend wasser in den hütten gibt

sparer 24.05.2013 - 09:08:57

kein Geld

Na, zwei Kommentare werden numerisch angezeigt, keiner ist zu lesen. Hier wurde wohl fleißig gelöscht. Zitat: „… wie Flüchtlinge in Wohnungen umziehen können.“ In welche Wohnungen? Die werden doch alle abgerissen. Zitat: „Der Landtag hatte im April 2011 beschlossen, die Unterbringung und Lebensbedingungen von Asylbewerbern zu verbessern.“ Die Leistungen für Brandenburger werden gestrichen, dann ist es logisch, dass auch für „Asylbewerber“ das Geld knapp ist.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG