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Stadtverband lädt erstmals zum Neujahrsumtrunk / Abwahlbegehr gegen Handke bringt Partei Zulauf

Premiere im CDU-Bürgerbüro

Auf ein erfolgreiches Jahr: Stadtverbandschef Frank Goral (M:) freut sich, das so viele zum ersten Neujahrsumtrunk der Bernauer CDU gekommen sind.
Auf ein erfolgreiches Jahr: Stadtverbandschef Frank Goral (M:) freut sich, das so viele zum ersten Neujahrsumtrunk der Bernauer CDU gekommen sind. © Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Sabine Rakitin / 06.01.2014, 22:45 Uhr
Bernau (sas) Es war eine Premiere für die Christdemokraten der Stadt. Zum ersten Mal hatten sie am Montag zu einem Neujahrsumtrunk eingeladen. Stadtverbandschef Frank Goral freute sich. Nicht nur CDU-Mitglieder kamen ins Bürgerzentrum an der Berliner Straße, sondern auch Vertreter anderer Parteien, wie Stadtverordneter Jürgen Althaus und Iris Schneider von der Bernauer SPD.

"Mit dem Mammutwahljahr 2014 liegt ein arbeitsreiches Jahr vor uns", prophezeite Frank Goral seinen Gästen, darunter Vize-Landrat Carsten Bockhardt, Bürgermeister Hubert Handke und die drei CDU-Landtagsdirektkandidaten Uwe Liebehenschel, Uwe Bartsch und Danko Jur. "Ich wünsche allen demokratischen Parteien - uns natürlich besonders - ein erfolgreiches Jahr."

65 Mitglieder zählt der CDU-Stadtverband derzeit. In den letzten Monaten habe es mehrere Parteieintritte gegeben, sagt Frank Goral. Den Zulauf erklärt sich der 60-Jährige mit der "Hetzkampagne gegen unseren Bürgermeister Hubert Handke". Seit die Bürgerinitiative WAV Panke/Finow das Bürgerbegehren zur Abwahl der Bürgermeisters begonnen habe, erhalte er immer wieder Anrufe von Bernauern, die sich der CDU anschließen wollen, erzählt der Stadtverbandschef.

Daniel Sauer ist im Oktober Mitglied der CDU geworden. Er habe schon immer eine eher wertkonservative Einstellung gehabt, sagt der Ladeburger. Und im Dienste der Brandenburger Polizei stehend sei ihm die CDU-Innenpolitik eines Jörg Schönbohm "deutlich näher" gewesen, als die der nachfolgenden SPD-Minister.

Den Ausschlag, sich den Christdemokraten anzuschließen, haben aber auch für ihn die Angriffe auf Bürgermeister Hubert Handke gegeben. "Bernau geht es gut. Es ist eine prosperierende Stadt. Hier gibt es keine Skandale wie in anderen Kommunen, keine Korruption", sagt Daniel Sauer. Noch vor drei Jahren sei Handke von den Bernauern im ersten Wahlgang wiedergewählt worden. "Warum soll jetzt plötzlich falsch sein, was die Bernauer damals für richtig hielten?", fragt sich der 40-Jährige.

Vor dem Hintergrund der Proteste gegen den Wasser- und Abwasserverband Panke/Finow steht für ihn fest: "Nur, weil Hubert Handke amtierender Verbandsvorsteher war, wird er für etwas verantwortlich gemacht, für das er nicht verantwortlich ist". Für den Ladeburger passt das nicht in das Bild, das er von Gerechtigkeit hat. "Deshalb will ich etwas tun - als Mitglied der CDU", sagt er.

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Uwe Wollin 08.01.2014 - 20:58:00

4 Kommentare, doch nur 2 sichtbar???

Abgekürzt hört sich das hier so an. Die CDU stellt sich mit dem Bürgermeister geschlossen gegen die Bürger. Ist doch eine gute Vorlage für die Wahl im Mai. Nur ein Bürger aus Bernau

Willi 07.01.2014 - 20:36:25

Alkohol hat schon viel vernichtet

Wenn Herr Goral und Herr Daniel Sauer kein Alkohol vertragen, sollten Sie das nächste Mal ihr Statement nach dem Umtrunk abgeben. Von Hetzkampagne reden und sich gegen Bürgerwillen stellen, ist in meinen Augen noch viel schlimmer. Mehr als 14000 Familien und dazu noch die Gewerbetreibenden in den finanziellen Ruin zu treiben, hat nichts mehr mit Gerechtigkeit zu tun. Nicht nur der Bürgermeister, auch die CDU Bernau sind mit für dieses Unrecht verantwortlich. Die Antwort folgt im Mai 2014. Prost.....

Kai Wagner 07.01.2014 - 16:34:19

Wichtig

ist der Wortteil "Trunk". So wird auch oft genug in der SVV agiert.

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