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"Osanna" im zweiten Anlauf gelungen

Da rinnt flüssige Bronze für die "Osanna": Glockengießer Peter Grassmayr (2.v.l.) und sein Team beim Guss der großen Glocke für die Frankfurter Marienkirche.
Da rinnt flüssige Bronze für die "Osanna": Glockengießer Peter Grassmayr (2.v.l.) und sein Team beim Guss der großen Glocke für die Frankfurter Marienkirche. © Foto: Winfried Mausolf
Annette Herold / 14.03.2014, 19:17 Uhr - Aktualisiert 17.03.2014, 15:56
Innsbruck/Frankfurt (MOZ) Anspannung lag in der Luft, als Freitagvormittag in der Innsbrucker Gießerei Grassmayr die neue große Glocke für St. Marien gegossen werden sollte. Beim ersten Anlauf im Februar war die Form geplatzt, weil eine Schraube nicht richtig angezogen war. Doch dieses Mal ging alles gut. "Wir sind erleichtert und sehr glücklich", kommentierte Helmuth Labitzke, Vorsitzender des Fördervereins St. Marien, das Geschehen. Oberbürgermeister Martin Wilke (parteilos), ebenfalls beim Neuguss anwesend, sagte: "Wir freuen uns, dass dieses Mal alles funktioniert hat."

Guss der großen Marienkirchen-Glocke in Innsbruck
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Guss der großen Marienkirchen-Glocke

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Mit den mittelalterlichen Bleiglasfenstern sei die Seele von St. Marien nach Frankfurt zurückgekehrt, sagte Wilke. Mit dem Geläut - außer der großen "Osanna" gehören zwei kleinere, bereits im Februar produzierte Glocken dazu - erhalte die Kirche ihre Stimme wieder. Am 2. Mai sollen die Glocken in Frankfurt eintreffen und am 3. Mai geweiht werden. Zwei Tage später ist geplant, sie in den Turm zu hieven. Wenn alles gut geht, werden zu Pfingsten am 7. Juni erstmals seit 1942 wieder Glocken von St. Marien läuten.

Internet: www.st-marien-ffo.de

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