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Wechsel an WAV-Spitze im Gange

Brigitte Horn / 02.04.2014, 06:45 Uhr
Bernau/Biesenthal (MOZ) Biesenthals Amtsdirektor André Nedlin verschafft sich derzeit einen Überblick über die anstehenden Aufgaben im Wasser- und Abwasserverband "Panke/Finow" (WAV). Grund dafür ist, dass der abgewählte Bernauer Bürgermeister Hubert Handke mitgeteilt habe, seine Ämter niederzulegen, so Nedlin. Bisher sei das nur mündlich erfolgt, schriftlich liege noch nichts vor. Er gehe aber davon aus, dass Handke die bevorstehende Vorstandssitzung am 9. April nicht mehr leiten wird. Die Wahl des neuen Verbandsvorstehers ist in der Sitzung der Verbandsversammlung am 16. April geplant. Weil der Verbandsvorsteher ein Hauptverwaltungsbeamter aus einer dem Verband angehörigen Gemeinde sein muss, kommt nur der Biesenthaler Amtsdirektor André Nedlin dafür in Frage.

In Abstimmung mit dem Amtsdirektor wird die Stadt Biesenthal in der nächsten Vorstandssitzung darauf hinwirken, dass die Bescheiderteilung und die Widerspruchsbearbeitung eingestellt werden, informierte Biesenthals Bürgermeister André Stahl. Da man davon ausgehe, dass sich in der Stadt Bernau die Meinungsbildung im Wandel befinde, wolle man, um Kosten zu vermeiden, abwarten. Parallel werde man sich erneut um die bereits im Dezember beantragte Kreditgenehmigung zur Rückzahlung der Beiträge bemühen, Die Zeichen aus Potsdam dafür stünden nicht schlecht.

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Wolfgang Mischewski 02.04.2014 - 12:27:21

In der Hoffnung: „Es ist keine Wahlkampffinte“

Die Chance für einen Neuanfang ist gegeben. Wir sollten sie also nutzen und zwar parteiübergreifend. Das Stimmenverhältnis zwischen Bernau und Umland kann nur gleichberechtigt gestaltet werden. Als Vorschlag: 2 Sachkundige Bürger des WAV Gebietes sollten stimmberechtigt mit ins WAV Gremium aufgenommen werden. Keine Spezialisten/ Experten, sondern betroffene Bürger der WAV–Politik. Dringend wäre auch der Wechsel des Versammlungsortes von Lobetal in die Stadthalle nach Bernau. Dort brauchten viele der teilnehmenden Bürger nicht stehen und eine Lautsprecheranlage ist auch vorhanden. Herr Klage, ich bin überzeugt, das in Bernau ein Umdenken erfolgt. In Potsdam dagegen sehe ich es auch nicht. Das wird erst nach einer Veränderung der Machtverhältnisse in Potsdam nach der Landtagswahl möglich sein, und auch da sage ich, hoffentlich. Eins ist aber sicher, die Linkspartei wird dann wieder auf der Seite der Bürger sein.

B. Meißner 02.04.2014 - 09:47:47

Was der Neuanfang bringen muß, um zu gelingen!

Nach dem Wechsel an der Soitze des WAV müssen Prioritäten gesetzt werden. Ohne eine Veränderung des die Umlandkommunen diskriminierenden Stimmenverhältnisses auf 50% Bernau: 50% Umlandkommunen wird es keine Demokratisierung der Arbeit im WAV geben. Mögen die nunmehr im WAV Agierenden dieses Erfordernis als Signal an alle senden.

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