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Tischtennisplatte für Lüdersdorf

Scheckübergabe: UKA-Pressesprecherin Julia Wölfer, Projektbetreuer Wolfgang Rudolf und Projektleiter Martin Bernhardt mit Frank Fiedler und Peter Hanke von der Stiftung Oderbruch (v.l.)
Scheckübergabe: UKA-Pressesprecherin Julia Wölfer, Projektbetreuer Wolfgang Rudolf und Projektleiter Martin Bernhardt mit Frank Fiedler und Peter Hanke von der Stiftung Oderbruch (v.l.) © Foto: MOZ/Inga Dreyer
Inga Dreyer / 21.06.2014, 07:37 Uhr
Lüdersdorf (MOZ) Das Klettergerüst am Lüdersdorfer Spielplatz bekommt Gesellschaft: Noch in diesem Jahr soll eine Tischtennisplatte aufgestellt werden.

Möglich macht das eine Spende über genau 3842,51 Euro von der Firma UKA Umweltgerechte Kraftanlagen aus Cottbus, die einen Windpark in der Nähe von Haselberg, Lüdersdorf und Frankenfelde betreibt. 29 Windräder stehen bereits, drei neue sollen dieser Tage ans Netz gehen und zwei weitere sind in Planung. Eine gute Gelegenheit für das Unternehmen, sich erneut im Ort zu engagieren.

Als Ausgleichsmaßnahme für die neuen Windräder wird ein Garagenkomplexes in Wriezen entsiegelt. Bis Ende Juli solle das passieren, erzählt Martin Bernhardt, Projektleiter der UKA Cottbus. Bei dem öffentlichen Verfahren habe es keine negativen Stellungnahmen gegeben, berichtet er. Wohl aber hatten Dorfbewohner in den politischen Gremien der Stadt Wriezen einen Ausgleich für die zunehmende Belastung gefordert. Mit einer freiwilligen Spende unterstützte der Windkraftanlagenbauer dann das Vorhaben der Lüdersdorfer Spielplatzinitiative. Mit einer Summe von knapp 2500 Euro konnte im April vergangenen Jahres die Betonfläche auf dem Gelände beseitigt und entsorgt werden. Über die Stiftung Oderbruch wurden weitere Spenden gesammelt, die den Bau eines Spielgeräts mit Rutsche und Kletterwand ermöglichten.

Nun solle mit der Tischtennisplatte auch ein Anlaufpunkt für Jugendliche geschaffen werden, erzählt Frank Fiedler, Spielplatzinitiator und neuer Lüdersdorfer Ortsvorsteher.

Zur Scheckübergabe am Donnerstagnachmittag war ein UKA-Team aus Cottbus und Meißen angereist. "Da haben sie schon tief in die Hosentasche gefasst", sagte Peter Hanke, Sprecher der Stiftung Oderbruch, lächelnd und sprach dem Unternehmen "warme Dankesworte" aus.

Auf das Spendenkonto der Stiftung kann nach wie vor eingezahlt werden. Denn die Lüdersdorfer haben noch einen Traum: eine Schaukel für den Spielplatz.

Weitere Infos und Spendenkonto: www.stiftung-oderbruch.de

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