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Rund 7500 Braunkohlegegner bilden deutsch-polnische Menschenkette

© Foto: dpa
dpa / 23.08.2014, 19:48 Uhr - Aktualisiert 23.08.2014, 20:15
Kerkwitz/Grabice (dpa) Tausende Braunkohlegegner haben mit einer rund acht Kilometer langen Menschenkette zwischen Brandenburg und Polen gegen eine Erweiterung des Tagebaus in der Region protestiert. Mitorganisator Thomas Burchardt zählte rund 7500 Teilnehmer. Die Kette verband am Samstag ab etwa 13.45 Uhr rund eine halbe Stunde lang Kerkwitz (Spree-Neiße) und das polnische Grabice. Beide Orte sind von einer Abbaggerung bedroht - Energiekonzerne planen, dort neue Tagebaufelder zu erschließen. Auch Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter und Parteichefin Simone Peter protestierten mit.

Die rot-rote Landesregierung in Brandenburg hatte Anfang Juni den Weg für die Tagebauerweiterung Welzow-Süd bei Cottbus freigemacht. Im März hatte bereits Sachsen die Tagebauerweiterung Nochten (Landkreis Görlitz) genehmigt. Derzeit läuft noch ein Braunkohlenplanverfahren für die Grube Jänschwalde nördlich von Cottbus. Auch hier will Vattenfall mehr Braunkohle fördern. Der schwedische Energiekonzern will damit drei seiner fünf aktiven Tagebaue im Lausitzer Braunkohlerevier erweitern.

 

In Polen ist der Ausbau der Braunkohleförderung des Konzerns PGE im Grenzgebiet Gubin/Brody Teil der polnischen Energiestrategie bis 2030. Der polnische Regierungschef Donald Tusk hatte zuletzt im Mai die Tagebaupläne als "wichtige Investition" unterstützt.

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Till 24.08.2014 - 21:13:52

@Sorglos

Zumindest Ihr Synonym-Name passt zum heutigen Kommentar. Derweil, mitdenkende Bürger sind längst nicht mehr arg- und sorglos. Zuviel steht auf dem Spiel. Zum Beispiel die tägliche Sorge um Auskömmlichkeit mit wenig Geld bei Kleinverdienern, Rentnern, allein verdienenden Müttern mit Kindern und kleinen Gewerbebetrieben bei den ständig steigenden Energiepreisen. Es geht um unsere Zukunftsfähigkeit und nicht um eine "Glaubensfrage", liebe Susi!. Sie persönlich können ja im stillen Kämmerlein glauben an was Sie wollen, nur müssen auch Sie zur Kenntnis nehmen, dass physikalische Grundgesetze keiner Religion und deren Glaubensgrundsätzen unterliegen und ebenso wenig durch Parteibeschlüsse zu verändern sind. Diese Naturgesetze waren von Anbeginn unserer Welt da und Götter- oder Götzenglaube (auch der an Parteiprogramme oder Losungen wie: "Die Partei hat immer recht!" Sie erinnern sich?) kamen erst mit der Angst der Menschen vor für sie in der Frühzeit unerklärlichen Naturschauspielen auf und werden bis heute vielfach missbraucht. Also, wachen auch Sie bitte auf! Es sind Fachleute von Nöten, die Dinge zu gestalten und keine Prediger und erst recht nicht parteipolitisch geschulte Ignoranten.

P.Krüger 24.08.2014 - 19:12:30

an die Redaktion,

jetzt müsst ihr aber die Kommentare von Susi auch löschen sonst fehlt hier was dazwischen ...

P.Krueger 24.08.2014 - 19:10:44

tja liebe Susi

da ist wohl mein Kommentar gelöscht worden, aber du hast ihn ja gelesen . gab es da einen Grund zur Löschung ??? . soviel zur Meinungsfreiheit hier

Susi Sorglos 24.08.2014 - 18:54:10

gegen Allles?

ja genauso sieht man diejenigen, die in die Zukunft schauen. Niemand redet hier von dem sofortigem Ausstieg aus der Kohle. Noch bestehende Tagebaue reichen bis die EE soweit sind, dass die Speicher ausreichend funktionieren. Das soltle auch P. Krüger wissen, möchte er nur nicht. Er hat nichts im Blick, wohl nur die Kohle!

Susi Sorglos 24.08.2014 - 18:37:20

jeder darf ja seine Meinung schreiben

doch "Till" hat den Bogen überspannt! Dieser Kommentar sollte gelöscht werden. Was hält ER wohl von der Braunkohleverstromung? Sicher eine ganze Menge. Da fällt ihm wohl nichts zu ein, obwohl ganze Landstriche vernichtet werden, Seen vesauern, Erdrutschungen verursacht werden und und und ...... (nur einige Probleme, die verursacht werden). Und den großen Energiekonzernen hofiert man, indem sie geringes Wassergeld bezahlen und das erst seit Kurzem. Mit weiteren Geschenken aus der Politik vermehren sie ihre Gewinne auf Kosten der Stuerzahler und das sind WIR!!!!!!

Till 23.08.2014 - 22:10:09

Nur im Traum geht alles ...

... in der Realität, da helfen keine Träume. Daher an alle gutgläubigen Träumer drei Hinweise zum aufwachen in der Wirklichkeit des hier und jetzt, lest mal nach bei: http://waldkleeblatt.de/2014/08/18/energiepolitik-in-den-wahlprogrammen-der-brandenburger-parteien-zur-landtagswahl-2014/#comment-5 www.vernunftkraft.de www.pro-liepnitzwald.de www. Wattenrat.de

Beklauter 23.08.2014 - 20:21:13

Wann folgen ?

Wann folgen nun die deutsch-polnischen Gegner von Autodiebstahl und Einbrüchen. Auch hier wäre eine Menschkette der anständigen Polen und Deutschen erwünscht.

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