Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Musikalische Reise rund um die Welt

Bekommen den Transvocale-Preis: die Musikerinnen der polnischen Band Same Suki
Bekommen den Transvocale-Preis: die Musikerinnen der polnischen Band Same Suki © Foto: promo
Stephanie Lubasch / 03.11.2014, 19:29 Uhr - Aktualisiert 14.11.2014, 19:06
Frankfurt (Oder) (MOZ) In der nächsten Woche kann man in Frankfurt (Oder) und im benachbarten Slubice einmal rund um die Welt reisen - in drei Tagen. Denn anders lässt sich das Programm der mittlerweile elften Transvocale kaum fassen: Da trifft polnischer Folk auf deutsches Liedkabarett, ungarische Romamusik auf kubanisches Buena-Vista-Feeling, auf Klänge aus Kenia und sogar auf die "Stimme Tibets".

Das "Festival für Lied und Weltmusik" führt sie ab Donnerstag alle zusammen. Zunächst einmal in Frankfurt, mit dem Eröffnungsprogramm der beiden diesjährigen Transvocale-Preisträger. Die fünf Frauen der Folkband Same Suki dürfen ihn von polnischer Seite aus entgegen nehmen. "Sie haben den Mut, nach alten Melodien, alten Texten, alten Instrumenten zu greifen, aber kombiniert mit moderner Stimme und durchaus frech", sagt Tomasz Pilarski, Direktor des Slubicer Kulturhauses Smok.

Das Musikfest transVokale in Frankfurt (Oder) und Slubice
Bilderstrecke

transVocale 2014

Bilderstrecke öffnen

Frech sein, das kann auch die deutsche Preisträgerin Anna Mateur. In Dresden geboren und dort an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber ausgebildet, inszeniert sie seit 2003 eigene Bühnenprogramme, in denen sie von Musikgenre zu Musikgenre wechselt oder, wie es in einer Konzertkritik heißt, vom "Kummerspeck-Blues zum röhrenden Rock".

Dass Same Suki und Anna Mateur ihre Preise in Frankfurt entgegen nehmen und anschließend auch dort auftreten werden, beendet vorerst die Tradition des Festivals, die Eröffnung abwechselnd in Deutschland und Polen auszurichten. Im Kleist Forum, so Pilarski, gebe es einfach die besseren Voraussetzungen für so einen Auftaktabend als im Slubicer Kulturhaus oder im Collegium Polonicum.

Das Programm dort kommt dann ab Freitag so richtig in Fahrt. Mit Katarzyna Groniec und Zbigniew Zamachowski treten im Collegium Polonicum nacheinander zwei auch als Schauspieler in Polen sehr populäre Sänger auf, die sich in erster Linie dem klassischen Chanson widmen. Eher poppig wird es dann am Sonnabend mit Maja Kleszcz, deren Musik mitunter an Amy Winehouse erinnert, während die Hip Hopper von Abel akustycznie im Anschluss ein Unplugged-Projekt mit Jazzmusikern präsentieren.

Besonders weit gereiste Gäste kann indessen das Kleist Forum begrüßen. Am Freitag werden dort Ogoya Nengo & Dodo Women Group aus Kenia auftreten - das Konzert ist gleichzeitig ihre Premiere in Deutschland und der Auftakt ihrer ersten Europatournee. The Henry Girls aus Irland sind hierzulande da schon eher bekannt; vor zwei Jahren waren sie zum ersten Mal in Deutschland auf Tour. Wie es sich anhört, wenn die drei Schwestern die traditionellen Klänge ihrer Heimat mit amerikanischem Folk und Bluegrass mixen, kann man sich am Sonnabend im Kleist Forum anhören.

11. Transvocale, 13.-15.11., Programm unter www.transvocale.eu, Kartentel. 0335 4010120 und 0048 95 7582439

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG