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Neuer Schwung am Helenesee

rené matschkowiak / 03.05.2010, 07:21 Uhr
Frankfurt (Oder) (In House) Von René Matschkowiak

Mehr als 100 freiwillige Helfer trafen sich am Sonnabend zum Arbeitseinsatz am Helenesee. Vorstandsassistent Uwe Grack, der die Aktivitäten koordinierte, freute sich über so viel „positive Energie am See“.

Von der Anzahl der Freiwilligen waren in etwa so viele dabei, wie vergangenes Jahr gegen die Zustände am Helenesee demonstriert haben. „Fahren Sie mal an den Oststrand, da werkeln mehr als 60 Leuten in den Anlagen“, erzählte Uwe Grack strahlend. „Wir schreiben den Leuten übrigens nicht vor, was Sie machen sollen. Jeder kehrt vor seiner Haustür oder macht den Dreck weg, den er findet“, erklärte er.

Während die Volleyballer von Rot-Weiß ihren Sommertrainingsplatz in Ordnung brachten, sammelten die Taucher Müll aus dem Wasser. Mirko Kilian vom TC Poseidon Eisenhüttenstadt ging mit seinen Sportfreunden, die mit Tüten und Eimern ausgestattet waren, am Hauptstrand ins kühle Nass, um alles rauszuholen, was nicht dahin gehört. „Fahrräder haben wir aber noch nicht gefunden“, sagte er augenzwinkernd. Sie seien gern zum Einsatz gekommen, meinten die Taucher. In den vergangenen Jahren gab es solche Einsätze nur inoffiziell.

Das neue Miteinander möchte die Helenesee AG auch weiter fördern. Das Wort „Gemeinsam“ spielt hier eine ganz entscheidende Rolle. Uwe Grack zeigte Eintritts-und Parkkarten, auf denen dieses Wörtchen in Slogans immer wieder auftaucht.

„Wir spüren schon eine neue Euphorie“, sagte er, „müssen aber gleichzeitig warnen, dass wir nicht gleich alles ins Lot bringen können, was in den vergangenen Jahren schief gelaufen ist. Die zuletzt genannten Gästezahlen von 
100 000 pro Jahr seien zwar richtig, aber eher ein langfristiges Ziel. „Es ist noch ein langer Weg, aber wir versuchen ihn mit großen Schritten zu gehen“, so der Vorstandsassistent.

Für die Versorgung der Helfer sorgten Mitarbeiter des Eurocamps mit einer Gulaschkanone. Auch Wupi von Wupis Imbiss war mit einer Gulaschkanone angerückt. Beim Essen wurde der Einsatz von der fleißigen Helenesee-Familie gut gelaunt ausgewertet. Auch Martin Wilke, der in dieser Woche sein Amt als Oberbürgermeister in Frankfurt antritt, kam zu Helene, redete mit den Helfern und bedankte sich für deren Engagement.

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Aurich 22.05.2010 - 17:09:14

Helenesee

Der Einsatz war ein zeichens guten Willens der Camper. Fäht man allerdings jetzt durch das gebiet der Dauercamper sieht man schon wieder oder immernoch einen großen Schandfleck. Gemeint ist damit der Bereich, wo die Mülltonne und der Container ( mitten im Weg ) stehen. Es sieht wirklich graulich aus. Wann wird endlich auf Sauberkeit und Ordnung geachtet von seiten der Helenesee. Dies ist nämlich nicht verschulden der Camper. Vieleicht wäre eine neue Firma, welche sauber macht, angebracht. Die jetzige taugt gar nichts

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