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Komplizierte zweite Wettfahrt

Trügerische Dynamik: Drei Wettfahrten brachte der Ruppiner Segler-Club Eintracht am Sonnabend und Sonntag über die Bühne. Vor allem nach dem zweiten Start waren beste Steuerkünste gefragt, weil Böen für manche Überraschung und Kentern sorgten.
Trügerische Dynamik: Drei Wettfahrten brachte der Ruppiner Segler-Club Eintracht am Sonnabend und Sonntag über die Bühne. Vor allem nach dem zweiten Start waren beste Steuerkünste gefragt, weil Böen für manche Überraschung und Kentern sorgten. © Foto: MZV
Steven Kranz / 26.07.2015, 21:57 Uhr
Neuruppin (RA) Im Rahmen des 125. Geburtstags des Ruppiner Segler Clubs Eintracht fanden am Wochenende die Ruppiner Segeltage statt. Insgesamt starteten 33 Wassersportler. Es setzte sich nach drei Wettfahrten die Crew von Heiko Schmidt durch.

Der Röbeler, der sein Boot am Ruppiner See zu liegen hat, dominierte in allen Wettfahrten und wurde seiner Favoritenrolle mit seiner eingespielten Besatzung vollauf gerecht. Rang zwei und drei gingen an den Segelclub Lindow: Skipper Arik Noack wurde mit seiner Mannschaft Zweiter, Leon Ribbe Dritter.

Bereits am Freitag holte der Club 100 geladene Gästen zum Seglerball aufs Parkett. Befreundete Nachbarvereine sowie der Geschäftsführer des Kreis-Sportbundes, Thomas Krieglstein, wohnten dem feierlichen Ereignis bei. Ralf Grüneberg, Vorsitzender des Vereins, sowie Jörg Klein, Leiter der Geschäftsstelle, waren jedenfalls noch voller Freude. Beide lobten nicht nur den Seglerball, sondern auch den Ablauf der bisherigen Segeltage ausdrücklich. Zusätzliche Freude bereiteten ihnen die am Mittwoch angereisten 16 Jugendlichen, welche am zeitgleich stattfindenden Segelcamp teilnahmen. Selbst ein Junge, der eigentlich in Alabama (USA) wohnt und zur Zeit hier seinen Urlaub verbringt, meldete sich kurzfristig zum Camp an. Theorie und Praxis standen verbunden mit jeder Menge Spaß im Vordergrund für die Kids.

Für Sicherheit während der Segler-Tage sorgten die Männer von der Deutschen Lebens-Rettungsgesellschaft Ralf Günther, Niels Jungius und Marcel Seidendorf, die ihren Sitz im Havelland haben. Sie hatten am Sonnabend alle Hände voll zu tun. Der starke Wind und die Wellen sowie die heftigen Böen ließen keine freie Minute zu. Einige Segler kenterten und wussten so die Hilfe zu schätzen. Einige Segler beklagten zudem Materialschäden, welche beim Kentern entstanden.

Der Sonntag hingegen sah schon wieder besser aus, zwar musste der Start um eine Stunde nach hinten verschoben werden, das Rennen hingegen konnte doch wie geplant durchgeführt werden.

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