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Pfarrer Utz Berlin tritt Amt an

Amtseinführung: Pfarrer Utz Berlin füllt künftig die Kreispfarrstelle zur besonderen Verfügung aus.
Amtseinführung: Pfarrer Utz Berlin füllt künftig die Kreispfarrstelle zur besonderen Verfügung aus. © Foto: Renate Meliß
Renate Meliß / 07.11.2016, 06:40 Uhr
Biesenthal (MOZ) Mit einem Referat zum Thema Frieden eröffnete Christian Stäbele, Probst der Evangelischen Landeskirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz (EKBO), am Sonnabend die Herbstsynode im Saal der Hoffnungstaler Werkstätten in Biesenthal. Bevor es um das eigentliche Thema "Neue Wege in der Friedensethik - neue Wege in der Kirche?" ging, fand zunächst die Einführung von Pfarrer Utz Berlin in die "Kreispfarrstelle zur besonderen Verfügung" statt. Biesenthals Pfarrer Christoph Brust und der Präses der Kreissynode Barnim, Harro Semmler, überreichten ihm die Berufungsurkunde des Konsistoriums und segneten ihn für seine neue Kreispfarrstelle, die er bis zum Ruhestand innehaben wird.

Der 1957 geborene Pfarrer Utz Berlin wohnt in Grüntal und hatte zuvor zwölf Jahre als Militärseelsorger gearbeitet. In den Gemeinden des hiesigen Kirchenkreises ist er den Mitgliedern bereits seit einiger Zeit bekannt. "Schaut man heute in die Welt von Elend und Not, so klingen die Worte 'Freut euch und seid fröhlich in Gott unserem Herrn' wohl eher weltfremd. Scheint die Kirche generell eine Art Auslaufmodell zu sein? Gibt es trotz Zuzügen in die berlinnahen Städte und Gemeinden wie Bernau, Panketal oder Werneuchen schließlich kaum Mitgliederzuwachs. Auf dem Land steht es eher noch schlechter", so Utz Berlin.

Er sieht seine Aufgabe vor allem darin, Menschen auf ihren Lebenswegen zu begleiten. "Doch ist Beten überhaupt noch ein Mittel, wenn man mit den Bildern aus Aleppo eigentlich gar nicht leben kann?" fragt im Anschluss Probst Stäbele. In der dann folgenden Diskussion ging es auch um Themen wie: "Waffenstillstand auch um den Preis eines ungerechten Friedens?"

Präses Harro Semmler informierte, dass der Stellenplan für die hauptamtlich im Kirchenkreis angestellten Mitarbeiter für die nächsten zwei Jahre gesichert sei. Derzeit hat die Landeskirche der EKBO rund eine Million Mitglieder.

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