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Kinder- und Jugendflammen 141 Mal verliehen

Beim praktischen Test ging es darum, die Technik, wie hier beim Verlegen eines Schlauches, sicher zu beherrschen.
Beim praktischen Test ging es darum, die Technik, wie hier beim Verlegen eines Schlauches, sicher zu beherrschen. © Foto: Antonia Krüger
Olav Schröder / 15.11.2016, 19:40 Uhr
Biesenthal (MOZ) 141 angehende Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren im Barnim haben jetzt ihre Prüfungen abgelegt. An zwei Tagen und drei verschiedenen Prüfungsorten bestanden die Kinder und Jugendlichen die Aufgaben zur Jugendflamme Stufe I beziehungsweise Stufe II sowie zur Kinderflamme. Bereits im Vorfeld ist in Biesenthal und Joachimsthal bei 110 Jugendfeuerwehrmitgliedern das Wissen und Können geprüft worden. Für weitere 31 angehende Einsatzkräfte war dies in Ahrensfelde der Fall.

Jeder einzelne Prüfling meisterte die ihm gestellten Aufgaben und bestand die Jugendflamme beziehungsweise Kinderflamme. Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Stufe. Bei der Kinderflamme müssen die kleinsten Feuerwehrleute zeigen, dass sie Knoten binden können, grundlegende theoretische Kenntnisse besitzen und einfache feuerwehrtechnische Fertigkeiten beherrschen.

Die Jugendflamme Stufe I umfasst einen theoretischen Teil, das Anfertigen von Knoten und Leinenverbindungen und das Verlegen eines C-Druckschlauches beziehungsweise einer A-Saugleitung nach Feuerwehrdienstvorschrift. Darüber hinaus müssen sie zeigen, wie sicher sie in Gerätekunde sind. Bei der Jugendflamme Stufe II ist ebenfalls ein theoretischer Prüfungsteil abzulegen. Die Gerätekunde wurde etwas tiefgreifender abgefragt. Außerdem mussten die Prüflinge zeigen, wie sicher sie in der Ersten Hilfe sind, dass sie ein Standrohr setzen und einen Unterflurhydranten in Betrieb nehmen können. Zusätzlich wurden sie zur Sitz- und Antreteordnung befragt.

Die Abnahmen der Kinder- und Jugendflammen sind in jedem Jahr einer der Höhepunkte in der Jugendarbeit. Entsprechend groß ist nicht nur bei den Kindern und Jugendlichen die Anspannung, sondern auch bei den Jugendfeuerwehrwarten und Betreuern. Am Ende des Tages hatten alle ihre Prüfungen mit Erfolg bestanden. Die Kreisjugendleitung, der Vorstand des Kreisfeuerwehrverbands Barnim, Kreisbrandmeister Silvio Salvat-Berg und die vielen Prüfer gratulierten den jungen Leuten hierzu.

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