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Kuscheln mit dem Weihnachtsmann

Wurden dicht umlagert: Der Biesenthaler Weihnachtsmann bringt sich immer einen Engel mit
Wurden dicht umlagert: Der Biesenthaler Weihnachtsmann bringt sich immer einen Engel mit © Foto: renate meliß
Hans Still / 04.12.2016, 22:25 Uhr
Biesenthal (MOZ) "Mond, Polarstern und den blauen Nachthimmel haben wir natürlich extra bestellt!" Rainer Strempel, Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr von Biesenthal, steht mitten im Gedränge des Weihnachtsmarktes und schaut auf die Kulisse, die eines Weihnachtsmarktes nicht würdevoller hätte sein können. Hier stimmt wirklich alles: die mächtige Eiche streckt ihre beleuchteten Zweige vor dem Fachwerk-Rathaus aus, warm gelbes Licht schimmert, die Stände rund um den gesamten Markt liebevoll geschmückte Stände. "Quasseln, miteinander ins Gespräch kommen, sich einfach wohl fühlen und einmal den Alltag im Schein der Lichter vergessen - dass ist es doch, was einen Weihnachtsmarkt ausmacht", so Strempel.

Gegenüber finden zwei wunderhübsch geschnitzte Schwippbögen gerade eine neue Besitzerin. "Wie aus dem Erzgebirge", freut sich die junge Frau und strahlt. Hergestellt wurden die Laubsägearbeiten von Bewohnern des Hiram Hauses Turmalin - einer Einrichtung zur Therapie Suchtkranker in Klosterfelde. Auf der Bühne sorgen derweil Clown Hops und Hopsi für die rechte Stimmung unter den Jüngsten, während einige Meter weiter die Pferde vor der langen Kutsche bereit für die nächste Rundfahrt sind und mit den Hufen scharren. Vom Stand der Löschgruppe Danewitz duftet es nach Grünkohl mit Pinkel aus der Gulaschkanone.

Gemütlich schlendert man von einer liebevoll geschmückten Holzhütte zur nächsten - Geschenke für den Gabentisch findet hier, wer sucht, reichlich. Kurz vor 17 Uhr steigt die Spannung - vor allem unter den kleinen Besuchern - dann ganz besonders. Aufgeregt warten sie vor der Bühne auf die Ankunft des Weihnachtsmannes. Es ist kalt geworden, die Minuten scheinen kaum zu vergehen. Hat er sich verspätet? Aufgehalten? Wo bleibt er nur? Da - endlich! Schiebt er sich in rotem Kostüm samt seines Engels durch das dichte Gedränge und kommt nur schwer durch. Wenig später wird der gute Alte auch gleich von den Jüngsten dicht umlagert, während Eltern die Handykameras zücken. Klar waren sie alle artig und wollen nur eins: dem geheimnisvollen Mann mit Bart und Goldbrille mal ganz nah sein.

Im Rathaus selbst geht es bedeutend entspannter zu. Man sitzt am Kamin vor dem offenen Feuer oder genießt Kaffee und Kuchen in der Heimatstube. Wer Wandertipps für winterliche Ausflüge wollte, erhält sie in der Tourist-Info. Auch der neueste Biesenthal-Fotokalender kann erworben werden, später erklingen Posaunen.

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