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Frischer Karpfen vom Prendener Fischer Bartel

Wilfried Klebsch aus Biesenthal holt sich einen Sechs-Kilo-Karpfen vom Prendener Fischer Bartel.
Wilfried Klebsch aus Biesenthal holt sich einen Sechs-Kilo-Karpfen vom Prendener Fischer Bartel. © Foto: MOZ/Hans Still
Hans Still / 22.12.2016, 19:18 Uhr
Prenden (MOZ) Es war am Donnerstag kurz vor elf Uhr, als Wilfried Klebsch aus Biesenthal einen zwölfpfündigen Spiegelkarpfen in den Händen hielt und bekannte, diesen Fisch zu Heiligabend auf den Tisch bringen zu wollen. Wie viele andere Kunden hatte sich Klebsch zum Prendener Fischer Christan Bartel begeben, um sich rechtzeitig vor den bevorstehenden Feiertagen mit Fisch einzudecken. "Meine Frau kocht den Karpfen mit brauner Soße, die ganze Familie wird am Tisch zusammenkommen", zog bei Klebsch die Vorfreude auf Heiligabend auf.

Nach wie vor sind Karpfen, Hecht und Zander zu den Festtagen durchaus angesagt - sehr zur Freude von Fischer Bartel. "Wir verkaufen das ganze Jahr über viel Fisch, aber zum Jahresende verdichtet sich der Verkauf natürlich", sagt er. 3,5 Tonnen Karpfen, 350 Kilogramm Zander und 200 Kilogramm Hecht gehen dieser Tage über seinen Ladentisch. Aale und Räucherfisch sind ebenfalls gefragt, sind aber eben nicht so gängig. Nach Neujahr erwartet Bart etwas Ruhe, erst zu Ostern werde wieder etwas Schwung ins Geschäft kommen.

Bartels Einschätzung des Jahres 2016 fällt zwiespältig aus. Einerseits waren die Erträge nicht schlecht, aber die Sorgen werden auch nicht kleiner. "Der Kormoran holt uns die Fische aus den Seen. Das wird noch zunehmen, denn auf der Reise nach Italien erkennen die Vögel die offenen Seen. Wenn nichts zufriert, können sie hier wunderbar den Winter verbringen."

Das sei auch der Grund, sagt Wilfried Klebsch, warum die Aale nur in den Variationen eher klein oder nichtig groß zu haben seien. "Die normalen Durchschnittsaale sind selten, die haben sich die Kormorane geholt", sagt er.

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