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Streit über schwarz-rot-gelben Weg noch nicht entschieden

Im Streit um den neuen schwarz-rot-gelben Gehweg am Denkmal der Gedenkstätte „Seelower Höhen“ ist vorerst keine Lösung in Sicht.
Im Streit um den neuen schwarz-rot-gelben Gehweg am Denkmal der Gedenkstätte „Seelower Höhen“ ist vorerst keine Lösung in Sicht. © Foto: dpa
Ulf Grieger / 22.03.2017, 18:50 Uhr
Seelow (MOZ) Im Streit um den neuen schwarz-rot-gelben Gehweg am Denkmal der Gedenkstätte "Seelower Höhen" ist vorerst keine Lösung in Sicht. "Wir warten ab, ob wir vom Landeskonservator eine verbindliche Anordnung bekommen, dass der Weg neu gepflastert werden muss", erklärte Thomas Berendt, Sprecher des Landkreises Märkisch-Oderland, am Mittwoch. Tags zuvor war ein Treffen von Vertretern des Kreises und des Landesamtes für Denkmalpflege ergebnislos zu Ende gegangen.

Das Landesamt beharrt darauf, dass die Sanierung des Weges nur mit den alten Betonplatten hätte erfolgen dürfen. Der Weg müsse mit grauen Platten gepflastert werden, sagte Konservator Thomas Drachenberg am Mittwoch. "Die alten Platten waren aber nicht wiederzuverwenden, weil sie beim Herausnehmen zerbrochen sind", erläutert Kreissprecher Berendt. Und Landrat Gernot Schmidt behauptet, dass die Platten ursprünglich nicht grau waren, sondern ebenfalls die Farben der Deutschlandfahne trugen.

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Rolf Lustig 23.03.2017 - 10:15:49

Landrat

Der Herr Landrat hat wohl eine akute Farbwahrnehmungsstörung.

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