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Schloßmusik feiert Jubiläum in Neuruppin

Voller Einsatz: Ronny Heinrich (vorne rechts) mit Operettenrenor Heiko Reissig bei der Jubiläumsgala der "Oranienburger Schloßmusik" in der Kulturkirche.
Voller Einsatz: Ronny Heinrich (vorne rechts) mit Operettenrenor Heiko Reissig bei der Jubiläumsgala der "Oranienburger Schloßmusik" in der Kulturkirche. © Foto: Eckhard Handke
Eckhard Handke / 11.04.2017, 20:07 Uhr
Neuruppin (OGA) "Das gibt's nur einmal", lautete am Sonntag der Titel der großen Jubiläumsgala der Oranienburger Schlossmusik von Ronny Heinrich.

Seit 25Jahren sorgen Orchesterleiter Ronny Heinrich und seine "Oranienburger Schloßmusik" mit beliebten Melodien für volle Konzertsäle. Seit einigen Jahren haben die Musiker auch in Neuruppin ein großes Stammpublikum, so waren zum nachmittäglichen Konzert wieder mehr als 400Besucher in die Kulturkirche geströmt, wo Ronny Heinrich das Gastspiel mit den "Schatzwalzer" begann. Als Solisten sangen Birgit Pehnert, Heiko Reissig und der Orchesterchef selbst.

Zauberhaft klangen die Melodien "Der Einsame Hirte", "Barcarolle" und "Dr. Schiwago", die Oskar Javelot auf der Panflöte spielte. Birgit Pehnert indes nahm das Publikum zunächst mit nach Wien und sang "Im Prater blühn wieder die Bäume". Operettentenor Heiko Reissig gab sein Einstand mit "Heut ist der schönste Tag in meinem Leben", bevor er gemeinsam mit Birgit Pehnert bei "Lippen schweigen" brillierte. Vor der Pause wurde es noch etwas temperamentvoller, da spielten das Orchester ein schwungvolles Dean Martin Medley.

Im zweiten Teil wurde es auf der Bühne noch bunter, nicht nur dass die sieben Damen im Orchester in unterschiedlichen farbenprächtigen Kleidern erschienen, sondern auch Sängerinnen und Sänger vom "Chor Ensemble Musici" aus Berlin bereicherten in Altberliner Garderobe das Programm. Eigens auf Neuruppin umgemünzt wurde das unter Operettenkennern bekannte Lied "Komm mit nach Varasdin". Pehnert und Reissig sangen im Duett "Komm mit nach Neuruppin ...".

Als das Orchester "Tulpen aus Amsterdam" anstimmte, konnte Ronny Heinrich auch noch einen 400 Kehlen starken Chor dirigieren, denn es wurde kräftig mitgesungen und geschunkelt. Mit einem Medley Altberliner Lieder sollte eigentlich Schluss sein. Jedoch bedankte sich das Publikum mit so viel Applaus und stehenden Ovationen, dass die "Oranienburger Schloßmusik" noch drei Zugaben spielen musste - mit "Marina, Marina, Marina" als Schlusspunkt

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