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Greenpeace simuliert Atomunfall

So würde Eberswalde nach einer Nuklear-Katastrophe aussehen, warnt Greenpeace. Die Ortsgruppe weist mit ihrem Flashmob auf dem Marktplatz darauf hin, wie gefährlich die Atomkraft ist.
So würde Eberswalde nach einer Nuklear-Katastrophe aussehen, warnt Greenpeace. Die Ortsgruppe weist mit ihrem Flashmob auf dem Marktplatz darauf hin, wie gefährlich die Atomkraft ist. © Foto: MOZ/Thomas Burckhardt
Sven Klamann / 27.04.2017, 19:17 Uhr
Eberswalde (MOZ) Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl seit April 1986 weltweit etwa 4000 Todesopfer gefordert hat. Greenpeace Eberswalde hat 31 Jahre danach mit einem Flashmob auf dem Marktplatz an das Unglück in der Ukraine erinnert und auf die tödliche Gefahr hingewiesen, die von der Atomkraft ausgeht. Am Mittwochabend erklang mit einem Mal Sirenengeheul - und mehr als 30 über die sozialen Netzwerke eingeladene Freiwillige ließen sich auf den Boden fallen. Neben vielen Jugendlichen beteiligten sich auch Jürgen Peters, Professor an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung, und Michael Luthardt, Bereichsleiter im Landesbetrieb Forst, an der Aktion, auf die sich Silvan Hild, Koordinator der Greenpeace-Gruppe in Eberswalde, und seine Mitstreiter gründlich vorbereitet hatten - mit Plakaten, einem Atomkraftwerk aus Pappmaché und Staubschutzanzügen aus dem Baumarkt.

"In Deutschland geht das letzte Atomkraftwerk 2020 vom Netz", sagte Silvan Hild in einer Ansprache nach dem Flashmob. Greenpeace fordere die Bundesregierung auf, sich für ein weltweites Verbot der Nuklearenergie einzusetzen.

Im Wald-Solar-Heim an der Brunnenstraße 26a ist ab Sonnabend, 13 Uhr, eine Fotoschau zur Atomkraft zu sehen.

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