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Im grünen Bereich

Katrin Göring-Eckardt stellte sich den Fragen der Besucher am Falkenhagener See.
Katrin Göring-Eckardt stellte sich den Fragen der Besucher am Falkenhagener See. © Foto: Pasow
Silvia Passow / 06.09.2017, 20:11 Uhr
Falkensee (MOZ) Am Dienstag haben rund 50 Interessierte Katrin Göring-Eckardt, Spitzenkandidatin der Bündnisgrünen bei den Bundestagswahlen, mit Fragen löchern können. Sie selbst hatte bewusst auf lange Reden verzichtet, damit ein Gesprächsfaden aufgenommen werden konnte. Die Besucher machten von dem Angebot natürlich Gebrauch.

Mit Humor sowie hier und da einer kleinen Spitze gegen die Politik der anderen Parteien, warb sie für die Position der Grünen. Die Pläne zur Verbesserung der Arbeitssituationen für Hebammen und Pflegekräfte. Unter anderen wollen die Grünen hier 25.000 neue Stellen schaffen und den Versicherungsschutz für die Hebammen verbessern. Sie hebt die Bedeutung des Themas gerade für den ländlichen Raum hervor.

Sie spricht sich für eine Bekämpfung von Fluchtursachen aus. Stellt selbst die Frage: "Wo sind wir selbst auch Fluchtursache?" Mit Verweis auf den weltweiten Handel. Auch der Klimaschutz ist in diesem Zusammenhang zu sehen, erklärt sie.

Massentierhaltung, Integration, bezahlbares Wohnen, Stichwort Mietpreisbremse. Landwirtschaft und Bildung, Kohleausstieg, Mobilität. Beinahe jedes grüne Thema wird erfragt und durch Göring-Eckardt beantwortet. Aber auch ganz praktische Fragen hat das Publikum. "Wie bringen wir die positiven Beispiele für gelungene Integration besser rüber?" Hier fordert Göring-Eckardt jeden Einzelnen auf, selbst zu berichten. Sie lobt die Arbeit der Willkommensinitiativen, fordert hier mehr Förderung durch den Staat.

Bei der Frage nach möglichen Koalitionspartnern hält sie Antwort offen. "Ich möchte am Ende nicht wieder vier Jahre große Koalition erleben", erklärt sie zunächst. Grün muss wieder mitregieren, fügt sie hinzu. Sie will keine möglichen Koalitionspartner nennen. Wichtiger als mit wem, ist ihr die Frage zu welchen Bedingungen.

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