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Friseur-Innung
 begeistert mit
 Modetrends

Hochsteckfrisuren zum Niederknien: Edgar Krug, Friseurmeister aus Chemnitz, richtet einem 
Model die Haare. Der Trend geht zu mehr Weiblichkeit.
Hochsteckfrisuren zum Niederknien: Edgar Krug, Friseurmeister aus Chemnitz, richtet einem 
Model die Haare. Der Trend geht zu mehr Weiblichkeit. © Foto: MOZ/Thomas Burckhardt
Matthias Wagner / 29.03.2011, 07:42 Uhr - Aktualisiert 29.03.2011, 08:50
Eberswalde (In House) Romantisch, verwegen und von der Sonne geküsst – so wirkt die aktuelle Haarmode, die Barnims Friseurinnung jetzt in einer mitreißenden Show vorgestellt hat.

Der Saal im „Haus am Stadtsee“ war gut gefüllt. Mehr als 150 Gäste, überwiegend Fachpublikum, waren der Einladung der Friseurinnung Barnim gefolgt, um sich die brandaktuellen Frisuren- und Kosmetiktrends für Frühjahr und Sommer 2011 anzuschauen und die eine oder andere Anregung für das eigene Geschäft mitzunehmen. Herausgegeben werden die Trends vom Zentralverband der deutschen Friseure.

„Ich freue mich, so viele bekannte Gesichter wieder zu sehen“, sagte Moderatorin Diana Zimmermann, die in gewohnt charmanter Weise durch das Programm führte, zur Begrüßung.

Innungsobermeister Uwe Steinicke, Inhaber des „Salon Rudi“ in Bad Freienwalde, kündigte den Besuchern ein „Feuerwerk der neuen Modelinien“ an – und dann ging es los.

Live-Frisieren auf der Bühne mit zugeschalteter Großleinwand. Ein Hauch von Paris und großer Mode, präsentiert vom Modeteam der Innung, bestehend aus Jana Zimmermann, Sylvi Rennicke, Marcel Adler und Daniel Deutschmann, der wegen eines kleines Missgeschicks beim Snowboarden diesmal nicht selbst frisieren konnte.

Zuerst nahmen die Männer auf der Bühne Platz. Bei ihnen geht der Trend in diesem Jahr wieder zu längeren Haaren. In Anlehnung an die Achtziger sei der „Don-Johnson-Look“ ganz groß im Kommen, so Deutschmann.

Bei den Farben gilt indes eher Zurückhaltung. Die Kontraste sind nicht mehr so stark und statt deutlicher Strähnen, setze man heute maximal auf leicht ausgeblichene Spitzen. „Wie von der Sonne geküsst“, erläuterte Uwe Steinicke.

Ganz neu in diesem Jahr, stellte Kosmetikerin Sindy Gast aus Eberswalde im Anschluss die neuen Make Up-Farben für die Damen vor. Zwei vollkommen konträre Trends lassen Spielraum für individuellen Geschmack. Tropical-Party-Look in schrillen Farben und sommerlich warme Töne stehen zur Wahl. „Heute sind Farbkombinationen möglich, an die man früher nicht zu denken wagte“, betonte Sindy Gast. Anschaulich gezeigt wurde das an den beiden Modellen Carolin Braun und Sandy Dubiel.

Es folgten trendige Steckfrisuren für feierliche Anlässe, gezeigt von Edgar Krug, Top-Akteur der Firma Wella. Vier verschiedene Frisuren weckten Interesse beim fachkundigen Publikum. „Es geht von der feenhaften Lichtgestalt bis zum lasziven Vamp, eindeutig jedoch zu mehr Weiblichkeit“, bemerkte Marion Grünberger, die an der Seite von Krug fürs Outfit der Modells zuständig war. „Die Frisuren sind betont locker und sollen nicht so streng „gemacht“ wirken“, erläuterte der Meister aus Chemnitz.

Zum Abschluss des gut zweieinhalbstündigen Programms, wurden die Damenfrisuren vorgestellt. „Erlaubt ist natürlich alles“, sagte Obermeister Steinicke, aber die neuen Frisuren müssen praktisch und wandelbar sein. Sozusagen fürs Büro und den Abend gleichermaßen geeignet. Und so werden auch bei den Damen die Haare in diesem Jahr wieder länger getragen. Es kommt ein wenig Romantik ins Spiel und auch die klassische Wasserwelle in modernen Variationen darf es sein.

Friseurmeisterin Vinia Deutsch aus Eberswalde fand die Veranstaltung sehr anregend. „Viele der gezeigten Trends sind im eigenen Salon gefragt und gut umsetzbar“, sagte sie.

Im Publikum saßen auch Kerstin Rehfeldt, Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Barnim, und Kreishandwerksmeister Uwe Mahnke mit seiner Frau.

Die Friseurinnung Barnim hat derzeit zirka 25 Mitglieder. „Zuwachs ist immer willkommen“, sagte Uwe Steinicke.

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Agnes 29.03.2011 - 10:25:33

7 Bilder?!

Schade, dass man sich nur eins der sieben Bilder ansehen kann.

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