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Unglück
Frau stirbt bei nächtlichem Verkehrsunfall

Poststraße: Der Nissan Armada ist gegen eine Laterne geprallt. Der Laternenmast liegt auf der Straße.
Poststraße: Der Nissan Armada ist gegen eine Laterne geprallt. Der Laternenmast liegt auf der Straße. © Foto: Clipsalat Media/Thomas Reinke
Frank Groneberg / 13.02.2018, 15:32 Uhr - Aktualisiert 13.02.2018, 15:56
Eisenhüttenstadt/Ziltendorf (MOZ) Bei zwei schweren Verkehrsunfällen sind am Montag und in der Nacht zu Dienstag eine Autofahrerin in Eisenhüttenstadt getötet sowie eine zweite Frau und zwei Kinder in Ziltendorf verletzt worden.

Der tödliche Unfall ereignete sich am Montag um 23.50 Uhr in der Poststraße in Eisenhüttenstadt. Eine 40 Jahre alte Frau war dort mit einem Geländewagen vom Typ Nissan Armada unterwegs. Laut Polizei befuhr sie die Straße in Richtung Karl-Marx-Straße. Aus bislang ungeklärter Ursache kam sie mit ihrem Auto zwischen den Einmündungen Rosenstraße und Kiefernweg nach links von der Fahrbahn ab. Der Armada prallte dabei mit solcher Wucht gegen eine Laterne, dass diese am Fuß abgebrochen wurde. Der Laternenmast aus Spannbeton krachte direkt auf das Auto und drückte die Motorhaube und das Dach ein, berichtete ein Augenzeuge gegenüber der MOZ. Die Autofahrerin wurde dabei zwischen Sitz und Dach so stark eingeklemmt und so schwer verletzt, dass der Notarzt nur noch ihren Tod feststellen konnte. Rettungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Eisenhüttenstadt bargen das Unfallopfer mit schwerem Gerät.

Zu dem zweiten Unfall kam es am Montagnachmittag gegen 16.50 Uhr in Ziltendorf. Dort war eine 42 Jahre alte Frau zusammen mit zwei Kindern in einem Pkw der Marke Chrysler unterwegs. Laut Polizei bog sie mit ihrem Auto aus Richtung Wiesenau kommend in die Frankfurter Straße ein. Dabei überfuhr sie mit ihrem Pkw zunächst eine Verkehrsinsel und stieß anschließend gegen ein Verkehrszeichen. Danach wurde sie mit ihrem Auto von der Fahrbahn geschleudert, rutschte in den Straßengraben und prallte in der Folge mit dem Auto gegen einen Baum. Rettungskräfte brachten die Unfallfahrerin und ihre Kinder in ein Krankenhaus. Auch hier kam neben der Polizei die Feuerwehr zum Einsatz. Für die Behandlung und den Transport der Autoinsassen waren insgesamt drei Rettungswagen vor Ort. Der Sachschaden wird auf 2100 Euro geschätzt.

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