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Bauausschuss braucht dritten Anlauf

Ingolf BUNGE / 25.06.2010, 18:29 Uhr
Woltersdorf (In House) Das Thema Alte Schule liegt bleiern auf der Agenda der Woltersdorfer Gremien. Der Bauausschuss hat auch im zweiten Anlauf auf seiner Sondersitzung in dieser Woche keine Empfehlung geben können – wegen eines Fehlers bei der Ladung. So wurde aus der Sitzung eine Informationsveranstaltung, in der Planer Gerd Brüne die diskutierten Änderungen per Beamer vorstellte:

 – im Erdgeschoss zwei bis zum Fußboden tiefer gezogene Fenster sowie ein zusätzliches im Westgiebel. Für ein zweites sei dort kein Platz, sagte er.

 – eine Mauer für die Südseite des Treppenhaus-/Fahrstuhl-Anbaus – statt einer Glas-Stahl-Konstruktion. „Das reduziert die Probleme mit der Sonneneinstrahlung und das Aufheizen“, so Brüne. Obendrein sei die Variante günstiger. Der Fahrstuhl soll nun doch bis auf das Niveau des Rathausplatzes runterfahren.

 – mehr Ausstellungsfläche im Obergeschoss durch Verzicht auf große Durchbrüche; allenfalls Türen, die für Rollstuhlfahrer bequem passierbar sind, sollen einen Rundgang vereinfachen.

Der Bauausschuss soll nun erneut am 30. Juni beraten, bevor am 1. Juli der Gemeinderat tagt. „Nach vielen Diskussionen liegen die Fakten auf dem Tisch“, kommentierte Frank Müller-Brys (SPD) indessen die Sitzung des Sozialausschusses. Amtsleiter Michael Pieper hatte zum Thema Alte Schule eine vom Hauptausschuss geforderte Wirtschaftlichkeitsberechnung vorgelegt. „Aus der geht hervor, dass die Sanierung auch wirtschaftlich der beste Weg für den Gemeindehaushalt ist“, so Müller-Brys: „Wir gehen davon aus, dass es am 1. Juli mit oder ohne bauliche Veränderungen einen Beschluss zur weiteren Bearbeitung des Bauantrags geben wird.“ Die Präsentation der Museumskonzeption durch Gisela Schuldt, Chefin des Verschönerungsvereins, habe breite Zustimmung in den Fraktionen gefunden.

Kein Rederecht hingegen haben jene Bürger bekommen, die ein Betreiberkonzept auf Vereinsebene für das Erdgeschoss vorstellen wollten. Das Rederecht lehnte die Mehrheit aus SPD, Bürgerforum und einem CDU-Vertreter mit 5:4 Stimmen ab, weil den Abgeordneten das Konzept bisher nicht vorliegt.

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max 27.06.2010 - 19:16:40

kein rederecht für andersdenkende?

im woltersdorfer parlament muss man wohl den altvorderen einen nachhilfeunterricht im demokratieverständniss geben. na ja,wie so oft kennt man in wodo den ausspruch noch nicht:freiheit ist immer die freiheit des anderesdenkenden!

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