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Begleitheft zur Ausstellung "Ostbahn"

DSTEINKRAUS / 10.01.2011, 07:11 Uhr - Aktualisiert 10.01.2011, 09:28
Seelow (In House) Auf 15 Tafeln hat eine Arbeitsgruppe der Interessengemeinschaft Ostbahn die Entwicklung der traditionsreichen Schienenverbindung dargestellt. Die Ausstellung war unter anderem im Seelower Landratsamt zu sehen. Wie IG-Geschäftsführer Karl-Heinz Boßan informiert, ist jetzt eine Broschüre zur Ausstellung fertiggestellt worden. Die Broschüre, die unter Federführung von Dr. Jan Musekamp von der Europa-Universität entstand, vereint zwei Konferenzbeiträge sowie den wesentlichen Inhalt der Ausstellung. Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung kofinanziert.

Boßan verweist darauf, dass die Tafeln als Wanderausstellung konzipiert sind und bei Interesse angefordert werden können. Die Ausstellung macht u.a. deutlich, wie eng die Verflechtungen zwischen Berlin und dem Oderland einst waren. Neben den militärischen Aspekten bei der Entwicklung der Ostbahn war die Anbindung an die Großtadt von großer wirtschaftlicher Bedeutung, um z.B. den Absatz von landwirtschaftlichen Erzeugnissen zu forcieren. 1867 wurde die Direktverbindung Berlin – Königsberg in Gusow geschlossen.Entlang der Strecke entstanden eine Vielzahl von Gänsemästereien. Allein die Gänsemästerei Schäle in Gusow verkaufte um 1920 jährlich bis zu 40 000 Tiere in der Hauptstadt.

Nach 1945 verlor die Strecke der Ostbahn an Bedeutung und wurde auf dem Gebiet der DDR zu einer eingleisigen Nebenstrecke. Heute erlebt die Ostbahn eine Revitalisierung, und zwar erneut durch Pendler und Touristen.

Begleitheft im Internet unter http://www.kuwi.euv-frankfurt-o.de/de/lehrstuhl/kg/osteuropa/forschungsprojekte/Projekt_Ostbahn/Ostbahn/Die_Ostbahn_im_Spiegel_der_Zeit_pdf.pdf

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