Der 37-Jährige hatte Lebensmittel mitgehen lassen wollen. Im Zuge der Anzeigenaufnahme besahen sich die Beamten auch das vor dem Markt abgestellte Fahrrad des Delinquenten. Einen Eigentumsnachweis blieb der Mann schuldig und konnte auch keine wirklich passende Erklärung finden, wie er an das Rad gekommen war. Auf dem Fahrrad hatte er den Nachbau eines historischen Vorderladegewehrs montiert. Außerdem fanden sich in seinen Sachen nicht nur Utensilien zum Drogenkonsum, sondern auch ein Ausweis und ein Führerschein, die nicht auf seinen Namen ausgestellt worden waren. Eine schlüssige Erklärung dafür blieb auch diesmal aus. Und da auf seiner Handyhülle ein Hakenkreuz prangte, kommt zu den Ermittlungen wegen Verdacht des Diebstahls und dem Verstoß gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz auch noch das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen hinzu.Doch war dies nicht etwa schon das Ende der Fahnenstange! Stellte sich doch schlussendlich heraus, dass der mutmaßlich Wohnungslose bereits per Haftbefehl gesucht wurde. Nun wird er seine Ersatzfreiheitsstrafe wohl antreten müssen. Er kam in polizeilichen Gewahrsam und harrt nun der richterlichen Entscheidung dazu.