Insbesondere geht es jetzt um die Rolle, die der Finowfurter Riemer im Vorfeld der Stimmabgabe gespielt hat. Er hatte nach Ansicht hiesiger Fußballverantwortlicher mit seiner deutlichen Empfehlung, den entsprechenden uckermärkischen Antrag abzulehnen, undemokratisch Einfluss auf die Stimmberechtigten genommen, die dann mehrheitlich "Nein" zu der Möglichkeit sagten, dass ab 2021/22 Spielgemeinschaften zumindest in die Landesklasse aufsteigen können.
Offener Brief an Riemer
Inzwischen gibt es in den sozialen Medien auch einen "offenen Brief" an den Spielausschussvorsitzenden. "Wir denken, dass ein Verband, der sogar virtuelle Abstimmungen über den Landespokalsieg zustande bringt, auch in der Lage sein sollte, den Spielgemeinschaften einen entsprechenden Rang einzuräumen. Mit Unverständnis haben wir auch die Verfahrensweise zur Kenntnis genommen." In einem sogenannten Umlaufverfahren sei die Entscheidung getroffen worden.
"Was nichts anderes heißt, als: Das Gremium hat nicht miteinander gesprochen, sondern sich hinter Corona versteckt. Das alles wirkt umso befremdlicher, als dass Sie mit Ihrer Empfehlung maßgeblich das Abstimmungsergebnis beeinflusst haben. Das ist in einer solchen existenziellen Frage nicht Ihre Aufgabe. ... Fazit: Aufgabe des Verbandes kann es nur sein, diesen Beschluss sobald wie möglich zu revidieren", heißt es in dem Schreiben, das unserer Zeitung vorliegt.