Beinah unbemerkt haben die Handballer des SV 63 Brandenburg-West ihre Vorbereitung auf die kommende Oberliga-Spielzeit betrieben. Da der Saisonstart lange Zeit vage im Raum stand, hat Trainer Sven Schößler die Vorbereitung so konzipiert, dass es Ende August los gehen würde. Das hat sich zwar um einen Monat verschoben, doch dafür ist die Mannschaft austrainiert.
Begonnen hatte das Training bereits Anfang Juni, wie üblich mit vielen Läufen in freier Natur. Da die JVA-Sporthalle noch gesperrt bleibt, konnten die West-Handballer dank Hilfe der Stadt Brandenburg, die Hallen am Neuendorfer Sand und am Wiesenweg zweimal die Woche nutzen. Von daher unterschieden sich die Vorbereitungen kaum von den der anderen Jahre. Nur die üblichen Testspiele kamen nicht zustande.

Turnier in Ludwigsfelde

Erst an diesem Sonnabend kann sich die Schößler-Truppe bei einem Turnier in Ludwigsfelde mit anderen Teams messen. Zur Generalprobe für den Saisonstart am 26. September treffen sie dafür mit der SG OSF Berlin, MTV Altlandsberg, VfL Tegel und den Gastgebern auf vier Oberligisten. Ein echter Härtetest für die 63er.
Zum Saisonstart kommt der Aufsteiger SV Fortuna 50 Neubrandenburg nach Brandenburg. Gespielt wird aber voraussichtlich um 18 Uhr in der Halle am Marienberg. Fehlen wird definitiv Schlussmann Jurij Benkendorf, der noch immer an seiner Muskelverletzung aus dem März laboriert. Ein Fragezeichen steht auch noch hinter dem Einsatz von Sebastian Ackermann. Er hat seine Fuß-OP gut überstanden, trainiert aber mittlerweile vollständig mit. Ackermann soll seine Spielfähigkeit beim Turnier in Ludwigsfelde testen.

Mit Respekt

Ansonsten müsste Trainer Schößler sein gesamter Kader zur Verfügung stehen. Er begegnet dem Kontrahenten mit Respekt, möchte aber mit einem Sieg in die neue Spielzeit starten, um frühe Unruhe zu vermeiden. Das große Plus in seinem Team sieht er darin, dass es eingespielt ist.