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Harte Zeiten für Elmar

Ja, wo läuten sie denn? Das muss der lange Lulatsch mit dem Rauschebart gedacht haben, als während der Dreharbeiten in seiner guten Stube auf einmal das Telefon schellte. "Ach, nur die Deutsche Bundespost", grinste er. Der Wichtel staunte nicht schlecht.
Ja, wo läuten sie denn? Das muss der lange Lulatsch mit dem Rauschebart gedacht haben, als während der Dreharbeiten in seiner guten Stube auf einmal das Telefon schellte. "Ach, nur die Deutsche Bundespost", grinste er. Der Wichtel staunte nicht schlecht. © Foto: MZV/Thomas Pilz
Thomas Pilz / 24.10.2012, 18:58 Uhr
Himmelpfort (MZV) Kleine Leute haben einen Vorteil: Unbemerkt können sie daran arbeiten, groß rauszukommen. Große fallen auf, so wie der Weihnachtsmann des RBB, Uwe Orzechowski. Der ist 2,25 Meter lang und residiert zurzeit in Himmelpfort. An seiner Seite der winzige Wichtel Elmar.

Elmar will auch groß rauskommen, muss aber deshalb bis Weihnachten die komplizierte Weiwiprü bestehen, die Weihnachts-Wichtelprüfung.

Das ist eine anstrengende Situation für Klein-Elmar und das gesamte Drehteam. "Niemand kann voraussagen, ob unser Wichtel die Herausforderungen besteht", gibt Redakteurin Anke Sperl lächelnd zu bedenken. Anlässlich eines Pressetermins am Mittwoch in der Weihnachtsstube in Himmelpfort präsentierten sie und Autorin Renata Kaye das Konzept der diesjährigen Advents-Rätselsendung des RBB.

Hauptperson ist einmal mehr Hexe Angelika Mann, alias Ratesumbria, die in diesem Jahr vor dem ersten Advent am Sonntag, 25. November, erstmals auf das Fest der Feste einstimmen will.

Nach dem Motto, "was gut ist, setzt sich durch und muss nicht verändert werden", werden erneut beliebte Märchenfilme gezeigt. Auch dabei in diesem Jahr ist selbstverständlich der Straßenfeger der Defa, "Das singende klingende Bäumchen".

Eine wesentliche Neuerung gibt es aber. Dem Weihnachtsmann ist eine ungewöhnliche, weil ganz kleine Person zur Seite gestellt worden. Schauspieler Volker Zack, etwa 1,55 Meter knapp, verkörpert Wichtel Elmar.

Vor allem die Kameraleute stellt das vor nicht geringe Probleme, denn beide müssen deutlich ins Bild gesetzt werden, was eigentlich nur aus einer gewissen Distanz gelingen könnte. Wichtel Elmar ist vor seinem großen Auftritt in der kleinen Weihnachtsstube freilich auch etwas Nervosität anzumerken. Schwierige Fragen hat er zu beantworten oder Aufgaben zu lösen, wie Redakteurin Sperl durchblicken lässt. Dazu gehört zum Beispiel, Postleitzahlen der Absender von Briefen an das legendäre Postamt in Himmelpfort mit dem richtigen Ort zusammenzubringen. Elmar muss aber auch seine Fähigkeiten unter Beweis stellen, Weihnachtsplätzchen zu backen.

Dass dem lustigen Zwerg selbstverständlich ein schöner Preis winkt, versteht sich von selbst, betonen Sperl und Kaye. Wobei der Zuschauer erst Heiligabend erfährt, ob Elmar die Weiwiprü bestanden hat oder durchgefallen ist. Falls er die Hoffnungen, die der RBB und voraussichtlich viele Zuschauer in ihn setzen, erfüllt, darf sich der Wichtel mit einer goldenen Tarnkappe schmücken. Falls er sie gleich benutzen sollte, verschwindet er allerdings sofort vom Bildschirm, geben die Fernsehleute zu bedenken.

Seit mehreren Tagen hat der RBB bereits in Himmelpfort gedreht - wobei man den "wunderbaren Drehort" bereits das fünfte Jahr in Folge nutzt, so Anke Sperl. Sobald die Einstellungen im Kasten sind, düst das Drehteam in den Filmpark Babelsberg, wo wie in jedem Jahr weitere Aufnahmen mit der listigen und lustigen Hexe Ratesumbria gemacht werden sollen.

Die erste Sendung des RBB mit Angelika Mann wird am Sonnabend, 25. November, um 15.30 Uhr ausgestrahlt.

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