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Morgens geräuchert, mittags in Berlin

Frisch zubereitet: Geschäfts-Inhaber Peter Schneider und seine Söhne Fischermeister Robert und Henry Schneider ( v.l.) packen geräucherte Makrelen, Aale und Forellen (v.l.) für die Grüne Woche ein
Frisch zubereitet: Geschäfts-Inhaber Peter Schneider und seine Söhne Fischermeister Robert und Henry Schneider ( v.l.) packen geräucherte Makrelen, Aale und Forellen (v.l.) für die Grüne Woche ein © Foto: MOZ
Ralf Loock / 18.01.2013, 07:48 Uhr
Brieskow-Finkenheerd (MOZ) Mit Fisch-Soljanka und geräucherten Makrelen, Aalen und Forellen präsentiert sich die Fischerei Schneider auf der Grünen Woche in Berlin. Ganz neu im Angebot ist dabei ein Stör-Spieß.

Während in der Dunkelheit der frühen Morgenstunden auf der B 112 zwischen Frankfurt und Eisenhüttenstadt der Berufsverkehr langsam einsetzt, muss in der Fischer Schneider in Brieskow-Finkenheerd bereits fleißig gearbeitet werden. "Wir bereiten alles vor für die Grüne Woche in Berlin", erläuterte Peter Schneider, Inhaber des Fischereibetriebs "An der Schlaubemündung" in Brieskow-Finkenheerd. An diesem Morgen wird frisch geräuchert; Schneiders Söhne Robert und Henry packen dabei mit an. Geräucherte Makrelen, Aale und Forellen für die Grüne Woche werden in die Kartons verpackt, die dann mit einem Transporter in die Hauptstadt gefahren werden. "Es ist eine ganz tolle Ware", sagte der Firmenchef, besonders der geräucherte Aal werde von vielen Besuchern gerne mitgenommen.

Auf der Grünen Messe wird der Fachbetrieb aus Brieskow-Finkenheerd sein Angebot am Stand des Landesfischereiverbandes Berlin-Brandenburg präsentieren. Da in Brandenburg der Stör zum Fisch des Jahres ausgerufen wurde, hat man sich in der Fischerei Schneider einiges dazu ausgedacht. So bietet man auf der Messe in Berlin einen Stör-Spieß an. Dieser besteht aus gebratenem Stör mit kleinen Schinkenstreifen und kostet vier Euro. Ferne werden die Brieskow-Finkenheerder in Berlin eine eigene Stör-Sülze auf den Tisch stellen.

Aber auch die üblichen Produkte, die man in den Vorjahren auf der Grünen Woche angeboten hatte, werde man wieder anliefern können - so werden wieder Weißfisch-Soljanka, Räucherware und Fischbrötchen am Stand zu haben sein. "Besonders unsere Weißfisch-Soljanka hat einigen Berliner Familien angetan. Die sind in den vergangenen Jahren mit Töpfen angekommen und haben sich große Portionen mit nach Hause genommen. Das erwarten wir in diesem Jahr auch wieder", berichtete Peter Schneider.

Dabei ist die Herstellung der Suppe kein unkomplizierter Vorgang. Denn Weißfisch ist einerseits sehr schmackhaft, andererseits sehr grätenreich. Daher sitzen acht bis zehn Frauen zusammen, um die Fische zu säubern und von Gräten zu befreien, berichtete der Fischer. Täglich wird ein Transporter nach Berlin fahren und frische Ware anliefern.

In dem Betrieb sind zehn Arbeitnehmer tätig, davon sind fünf Familienmitglieder. Auf der Grünen Woche werden stets zwei bis drei Mitarbeiter präsent sein. "Das sind sicher anstrengende Tage für uns alle, aber wir hoffen, dass es auch Werbung für unsere Region ist", sagte der Chef.

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