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"Förster"schreiben Vereinsgeschichte

Augen zu und durch: Rückraumspieler Toni Grimm vom FSV Forst Borgsdorf (am Ball) findet am Grünheider Kreis die Lücke zum Torwurf.
Augen zu und durch: Rückraumspieler Toni Grimm vom FSV Forst Borgsdorf (am Ball) findet am Grünheider Kreis die Lücke zum Torwurf. © Foto: Jane Hannemann
Arne Färber / 11.02.2013, 19:16 Uhr - Aktualisiert 12.02.2013, 16:50
Borgsdorf (MZV) Die Handballer des Brandenburgligisten Forst Borgsdorf haben am Sonnabend Vereinsgeschichte geschrieben. Nach dem souveränen 33:24 (17:9)-Sieg gegen den Liga-Konkurrenten Grünheider SV im Landespokal-Viertelfinale steht die Mannschaft von Trainer Robert Plessow zum ersten Mal im Final Four.

Die Freude war unverkennbar. Egal, in welches Gesicht man blickte, Borgsdorfs Spieler strahlten im trüben Licht des HBI-Sportforums um die Wette. Coach Plessow ließ es sich nicht nehmen und klatschte jeden seiner Akteure persönlich ab. "Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Sie hat sich toll präsentiert. Jetzt freuen wir uns auf das Final Four", zeigte er sich überglücklich.

Schon die Anfangsphase machte deutlich, dass sich die "Förster" unbedingt für die am 23. März in Altlandsberg auszutragende Endrunde qualifizieren wollten. Der Gastgeber führte bereits nach sieben Minuten mit 6:0. Dabei zeigte Grünheide in der Defensive nur wenig Gegenwehr und fand in Borgsdorfs Torhüter Jens Zuther seinen Meister. "Die ersten Bälle sind für einen Torwart immer wichtig. Aber ich bin auch meinen Vorderleuten dankbar, die einen guten Job gemacht haben", sagte Zuther. Nach einer Auszeit der Gäste ebbte die Drangphase der Plessow-Truppe nur kurzzeitig ab (7:4/10.). "Das musste nicht sein", kritisierte der ansonsten rundum zufriedene Trainer. Aber da war ja in der ersten Halbzeit noch Linksaußen Max Stutenbecker, der vom Gegner nicht zu stoppen war und mit fünf Treffern sein persönliches Duell gegen Grünheides Torwart Mateusz Fornal klar für sich entscheiden konnte. Grünheide hatte dem starken Borgsdorfer Rückraum mit Jeffrey Osterloh und Toni Grimm nicht viel entgegenzusetzen. Zur Halbzeit führte Forst deutlich 17:9.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit schlug die Stunde von Keeper Zuther, der drei Würfe und einen Siebenmeter parierte. Ansonsten ließ die Mannschaft von Trainer Plessow nicht viel anbrennen, zeigte sich in Torlaune und führte zwischenzeitlich sogar mit einem Elf-Tore-Vorsprung (26:15/46.). Trotz der Umstellung auf eine 5:1-Deckung - Toni Grimm wurde von Grünheides Nico Laufer bewacht, fügte sich der Gast in sein Schicksal. "Jetzt wollen wir im Final Four auch etwas reißen", sagt Patrick Lehmann. Borgsdorf hat Blut geleckt. Die Endrunde - sie kann kommen.

Forst Borgsdorf: Zuther, Piontek - Winter (1), Pieper, Teubel, Kehrbaum (4), Stutenbecker (6/1), S. Lehmann (2), Grimm (6), Brummwinkel (3), P. Lehmann (4/1), Osterloh (7)

Grünheider SV: Fornal, Köhler - Klose (2), Anders (4), Kaberidis (3/2), Schwiderski (2), Laufer (2), Pitzke, Junghanns (4), Panzer, Griebsch (7)

Zeitstrafen: Forst 3 - Grünheide 3

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