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Ein Auswärtssieg ist überfällig

Hagen Bernard / 23.03.2017, 19:08 Uhr
Eisenhüttenstadt (MOZ) Am Wochenende wird der 20. Fußball-Spieltag auf Landesebene ausgespielt. Dabei muss Brandenburgligist FC Eisenhüttenstadt am Freitag bei der TSG Einheit Bernau Farbe bekennen. Landesligist FSV Dynamo und Landesklasse-Vertreter Müllroser SV haben Heimrecht.

In den vier Spielen seit Rückrunden-Beginn hat der Trainer des FC Eisenhüttenstadt Harry Rath zwar durchgängig ansprechende Leistungen seiner Mannschaft gesehen, doch der im Brandenburgliga-Abstiegskampf so dringend benötigte Drei-Punkte-Zuwachs hat sich noch nicht eingestellt. Drei Zähler sind zwar in der 2. Halbserie hinzugekommen, doch die resultieren aus drei mühsamen Unentschieden. "Die Mannschaft ist mal wieder dran mit einem Sieg", hofft Rath. Zuletzt hatten die Eisenhüttenstädter sich am 12. November auswärts durchgesetzt (3:0 bei Stahl Brandenburg). "Wir sind in Bernau Außenseiter. Der Aufsteiger ist für mich für Brandenburgliga-Verhältnisse ein schlafender Riese. Das er spielerisch ein absolut gutes Niveau aufweist, sieht man an den Ergebnissen." Zu Hause hatte der FC Eisenhüttenstadt gegen die von Nico Thomaschewski trainierten Gastgeber ein 2:2 erreicht. "Das ist kein einfacher Gegner. Eisenhüttenstadt spielt sehr robust, steht sehr gut gestaffelt und hat sich in der Winterpause mit zwei, drei Spielern verstärkt. Der Sieg wird wieder über den Kampf gegen", schätzt der Bernauer Trainer ein.

"Warum soll es auf dem ungewohnt kleinen Kunstrasenplatz nicht klappen? Wenn die Mannschaft an ihre zuletzt gezeigten Leistungen anknüpft, haben wir eine Chance", ist Rath optimistisch. Allerdings muss er wieder einmal auf einige Spieler verzichten. So fällt Tony Wernicke wegen der fünften gelben Karte aus, fehlen Michel Becker und Robert Richter aus beruflichen Gründen. Bei Carsten Hilgers und Duncan Kaiser stand erst am Donnerstag Abend fest, ob sie zur Verfügung stehen.

Eine Klasse tiefer empfängt am Sonnabend der FSV Dynamo Eisenhüttenstadt den FV Blau-Weiß Briesen. "Das ist für jede Mannschaft ein äußerst unangenehm zu spielender Gegner. Sie üben sowohl physisch auf dem Platz als auch psychisch von der Bank immer viel Druck auf ihre Gegner aus. Da braucht es unheimlich viel mentale Stärke, um bestehen zu können. Im Hinspiel haben wir versucht, mit Ballbesitzfußball dem entgegen zu steuern, mussten aber schnell erkennen, dass dies nicht die richtige Taktik war", erklärt Dynamo-Trainer Dirk Liedtke. Außerdem habe Briesen in der Rückrunde bereits bewiesen, diverse Ausfälle kompensieren zu können." Das muss erneut auch der FSV Dynamo. Oliver Weniger sitzt seine Gelb-Rot-Sperre ab, Dietrich Lichtner und Maxim Altengof fehlen beruflich bedingt. Liedtke betrachtet sein Team zwar nicht als Favorit, doch soll den heimischen Anhängern nach zwei Heimpleiten wieder mal erfolgreicher Fußball präsentiert werden. "Wenn die Jungs vom Kopf her so agieren wie in Hohenleipisch, wo sie sich selbst in einer aussichtslos scheinenden Situation mit einem unbändigen Willen und einer tollen Kameradschaft auf dem Platz noch aus dem Dreck gezogen haben, kann dies gelingen", so Liedtke.

Den Willen zum Sieg verlangt auch der Müllroser Trainer Ronny Schulze von seinem Landesklasse-Team. Nach dem vorwöchentlichen 6:2 in Rüdersdorf nach sechs sieglosen Partien in Folge will der MSV zu Hause gegen die SG Großziethen nachlegen. Mit 5:1 hatten sich die Schlaubetaler in der Hinrunde durchgesetzt. Doch damals hatte der MSV einen Lauf, doch "im Moment muss ich froh sein, dass Team auf die rechte Spur gebracht zu haben und dass es nun gerade aus fährt. Ich hoffe, dass ist mit dem Erfolgserlebnis in Rüdersdorf gelungen." Aus dem Landesklasse-Kader steht lediglich aus privaten Gründen Dustin Berger nicht zur Verfügung. Stürmer Max Herrmann brach am Mittwoch das Training wegen einer leichten Blessur am Oberschenkel ab, doch er sollte laut Schulze am Sonnabend fit sein. Möglich ist die Rückkehr von Torwart Stefan Ammer, der wegen einer Schulterverletzung zuletzt kürzer treten musste.

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