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Feuerlöschen wie anno dazumal

Auch sie sind mit Spaß bei der Sache gewesen : Reiner Koppe, Gerhard Miethe und Bernd Danziger kamen mit ihrer alten Handdruckspritze aus Ahrensdorf. Unter anderem waren auch Alt Stahnsdorf, Kummersdorf und Wolzig vertreten
Auch sie sind mit Spaß bei der Sache gewesen : Reiner Koppe, Gerhard Miethe und Bernd Danziger kamen mit ihrer alten Handdruckspritze aus Ahrensdorf. Unter anderem waren auch Alt Stahnsdorf, Kummersdorf und Wolzig vertreten © Foto: MOZ/Jörn Tornow
Iris Stoff / 09.06.2013, 19:37 Uhr
Falkenberg (MOZ) Das war ein Ereignis, von dem viele noch sehr lange reden werden! Auf dem Landgut Falkenberg (Gemeinde Tauche) fand am Sonntag im Rahmen der Landpartie das 1. Brandenburgische Handdruckspritzentreffen statt. Eingeladen dazu hatten Landgutbesitzer Andreas Ruß, die örtliche Feuerwehr und der rührige Dorfclub. Insgesamt 15 dieser historischen Löschspritzen wurden präsentiert. Sie kamen bis aus Eisenhüttenstadt.

Aus Falkenberg waren gleich mehrere dabei. Darunter eine kleine von 1880, die von Ponys gezogen wurde. "Angemeldet waren 30 Spritzen", sagt Andreas Ruß, "leider gab es Absagen wegen des Hochwassers." Doch alle, die es diesmal nicht möglich machen konnten, werden ganz sicher im nächsten Jahr dabei sein. Denn für die Organisatoren steht fest: 2014 wird es ein nächstes Treffens geben.

Darüber werden sich bestimmt auch die vielen Zuschauer freuen, die die Straßen säumten, als der große Umzug durch das Dorf zog. Angeführt von einer gelben Pferde-Postkutsche, die von Andreas Ruß gelenkt wurde. In der Kutsche hatten Landrat Manfred Zalenga, der Landesfeuerwehrpräsident Manfred Gerdes, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Detlef Korn und Bürgermeister Gerd Mai Platz genommen. "Wenn man so etwas wie heute erlebt, geht einem das Herz auf", schwärmte Landrat Zalenga. "Ich ziehe den Hut vor allen, die dies organisiert haben. Machen Sie weiter so." Dieses Treffen sei eine gute Werbung für die Feuerwehr, wo auch der Jugend gezeigt werde, wie früher die alte Technik funktionierte, betonte Bürgermeister Gerd Mai. Damit habe sich Falkenberg neben der Alten Försterei Briescht und dem Leichhardt-Ort Trebatsch als weiterer toller Veranstaltungsort in der Gemeinde etabliert.

Die älteste Handdruckspritze, die in Falkenberg dabei war, kam aus Straupitz, wo sie vom dortigen Feuerwehrverein gehegt und gepflegt wird. Sie stammt aus dem Jahre 1784 und ist - ungewöhnlich für die damalige Zeit - von allen Bürgern des Ortes finanziert worden. Nach dem Umzug konnten die historischen Spritzen ausgiebig besichtigt werden, am Nachmittag fanden noch Vorführungen damit statt.

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