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"Weitblick Oderaue" zufrieden mit dem Votum

Vier auf Anhieb erreichte Sitze

Cornelia Hendrich / 31.05.2014, 07:53 Uhr
Croustillier/Altwustrow (nv) Die Sprecher der Wählergruppe Weitblick Oderaue erklären zur Wahl für Oderaue: "Wir freuen uns über das Ergebnis der Wahl. Damit können wir die Diskussion der Bürger mit und in der Gemeindevertretung fortsetzen. Sie war von uns schon lange vor der Wahl im vergangenen Jahr durch die erfolgreiche Organisation einer Bürgerversammlung, die Einrichtung von Arbeitsgruppen und ein öffentliches Arbeitstreffen begonnen worden. Auch die Weiterentwicklung der erstmals erschienenen Bürgerzeitung wird gestützt", teilen Udo Schagen aus Altwustrow und Kenneth Anders aus Croustillier mit.

"Vier auf Anhieb erreichte Sitze und das hervorragende Abschneiden unseres Bürgermeisterkandidaten, der das Wahlziel nur um wenige Stimmen verfehlte, zeigen die starke Unterstützung durch die Wähler. Neben dem jüngsten und doch schon über sechs Jahre erfahrenen Vertreter Oliver Proft werden neu in die Gemeindevertretung einziehen: Die über besonders starkes Vertrauen der Mädewitzer Bürger verfügende Marianne Krüger, der mit langer kommunalpolitischer Erfahrung ausgestattete Bürgermeisterkandidat Michael Rubin und der die meisten Stimmen - aus allen Ortsteilen - auf sich vereinende Kulturwissenschaftler Kenneth Anders", heißt es weiter.

Die Arbeit werde weiter von der gesamten Wählergruppe und der Initiative Weitblick getragen werden. Deren zentrales Anliegen war und ist es, das Gespräch und den Dialog zu fördern. Dafür seien nun beste Voraussetzungen geschaffen. "Fortan müssen ohnehin alle gewählten Gemeindevertreter im Sinne ihrer übernommenen Verantwortung und nicht nur im Auftrag ihrer Liste arbeiten. Obwohl Oderaue als einwohnerstärkste Gemeinde im gesamten Amtsbereich neben Prötzel die höchste Wahlbeteiligung aufweisen kann, ist es schade, dass diese auch hier gegenüber der letzten Kommunalwahl zurück gegangen ist. Insbesondere im größten Ortsteil Altreetz lag sie sogar unter 50 %."

Ärgerlich sei zudem, dass offenbar ein Bürger in Croustillier die amtlichen Aushänge mit den Listen eigenmächtig "gekürzt" hatte.

"Hier wurde nämlich unsere Liste einfach abgenommen und durch die Hängung der Eindruck erweckt, es gäbe sonst keine Kandidaten. Die Ortsvorsteher sollten in ihren Dörfern darauf Einfluss nehmen, dass die Aushänge zur Gemeindearbeit respektiert werden", fordern sie.

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