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Breslacker, Jänschwalder und Niewitzer bieten viel Unterhaltung im Festzelt

Blasmusik, zu der man tanzen kann

Im Gänsemarsch: Die Stimmung war wieder fantastisch beim Blasmusikfest in Breslack. Schnell wurde die Tanzfläche erobert.
Im Gänsemarsch: Die Stimmung war wieder fantastisch beim Blasmusikfest in Breslack. Schnell wurde die Tanzfläche erobert. © Foto: Jana Pozar
Jana PozaR / 29.07.2014, 09:46 Uhr
Breslack (MOZ) Die Breslacker Blasmusikanten haben am Sonntag zum traditionellen Blasmusikfest eingeladen. Die Bläsergruppe musiziert in unterschiedlichen Besetzungen bereits seit 41 Jahren. Freunde der Blasmusik sind einmal mehr voll auf ihre Kosten gekommen. Abwechselnd musizierten die Breslacker, die Jänschwalder und die Niewitzer Blasmusikanten mit Trompeten, Tubas und Posaunen.

Bänke und Stühle im Schatten waren begehrt. Klärchen sorgte fast für zu viel Hitze im Zelt. "Hauptsache, wir hören die Musik", versicherte Achim Wenzel. Doch die meisten der Besucher wollten tanzen. "Deshalb haben wir seit einigen Jahren auch eine Tanzfläche aufgebaut. Schließlich gab es anfangs etwas Schelte von den Besuchern, die sich zu unserer Musik bewegen wollten", erklärt Rainer Göritz von der Breslacker Blasmusik. Gemosert hatten einst Hannelore und Helmut Pfaff aus Senftenberg. Die beiden sind wohl Deutschlands größte Blasmusikfans. "Wir reisen immer dorthin, wo die Musik spielt", sagt Helmut Pfaff lachend. Und dann muss natürlich getanzt werden. Und auch in Breslack waren sie die Ersten, die die Tanzfläche stürmten und kaum einen Titel zum Tanzen ausließen. Der Schirm sei ihr Markenzeichen. "Er hilft gegen Sonne und gegen Regen", erklärt Hannelore Pfaff augenzwinkernd.

Ein ganz junger Fan der Breslacker Dorfmusik war auch im Zelt. Franz Schmidtchen, vier Jahre alt und aus Guben, wollte vor allem seiner Mutter auf der Bühne zuhören. Dass er selbst Musik im Blut hat, bewies er mit den tanzenden Beinchen und den klatschenden Händchen.

Kaum fing die Breslacker Dorfmusik an zu spielen, wurde auf den Bänken geschunkelt, mit den Füßen gewippt und die Hände konnten sowieso nicht still halten. Die Polkas luden förmlich zum Tanz ein. Dabei entsprachen die Walzer einem "Tanz zum Ausruhen". Geschunkelt wurde trotzdem. Ralf Schiller von den Breslacker Musikanten versicherte: "Wir lieben Böhmische Blasmusik. Diese Musik spielen wir seit 40 Jahren. Warum sollen wir daran etwas ändern, wenn das Festzelt immer voll ist?" Die Gäste applaudierten.

Nicht nur im Zelt gehörte das kühlende Bier in fast jede Männerhand. Draußen auf dem Festplatz wurde angestoßen und vorsichtig mit dem Bierbecher in der Hand getanzt. Passend dazu erklang "Es gibt kein Bier auf Hawaii". "Uns läuft das Wasser hinab, das ist schön und kein Grund, heute mit dem Musikmachen aufzuhören", rief Ralf Schiller in die Menge.

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