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Groß Neuendorf unschlagbar

Königsdisziplin: Die Neutrebbiner Truppe ist ein eingespieltes Team. Der Start zum Löschangriff nass gelingt schnell und ohne Fehler. Den Sieg beim zweiten Neutrebbiner Pokallauf holen jedoch die Groß Neuendorfer. In beiden Läufen - mit unterschiedlichen
Königsdisziplin: Die Neutrebbiner Truppe ist ein eingespieltes Team. Der Start zum Löschangriff nass gelingt schnell und ohne Fehler. Den Sieg beim zweiten Neutrebbiner Pokallauf holen jedoch die Groß Neuendorfer. In beiden Läufen - mit unterschiedlichen © Foto: Johann Müller
Nadja Voigt / 11.08.2014, 07:18 Uhr
Alttrebbin (MOZ) Mit dem Landesmeister Genschmar und dem Vize Groß Neuendorf waren am Sonnabend beim 2. Neutrebbiner Pokallauf die besten Mannschaften des Landes am Start. In beiden Wertungen zeigte sich das Team aus Groß Neuendorf in Bestform und sicherte sich so Platz 1.

Zwei Läufe mussten die neun Männer- und zwei Frauenmannschaften jeweils absolvieren. Mit dabei Brandschützer aus Neutrebbin, Bad Freienwalde, Schiffmühle, Groß Neuendorf, Libbenichen, Bomsdorf, Genschmar, Großziethen, Neuhardenberg und Ihlow.

Für den vor kurzem bei den Kreismeisterschaften im Feuerwehrsport in Bad Freienwalde verstorbenen Ihlower Ortswehrführer Tino Jäckel wurde zu Beginn eine Gedenkminute eingelegt. Vor einer Woche hatte die Trauerfeier für den 29-Jährigen stattgefunden. "Lasst uns dafür sorgen, dass er in unseren Herzen und Gedanken dabei ist", sagte der Neutrebbiner Ortswehrführer René Kruschke.

Er begrüßte die Teilnehmer auf dem Sportplatz in Alttrebbin zur Königsdiziplin, dem Löschangriff nass. Unter den wachsamen Augen von Hauptkampfrichter Egon Schneider, den Plattenrichtern Andreas Zwick und Matthias Plönske sowie den Zielrichtern Tobias Dumke und Torsten Albrecht hatten die siebenköpfigen Mannschaften jeweils fünf Minuten Zeit zum Aufbau für die beiden Läufe. Zum einen mit einer getunten Werkspumpe und zum anderen mit einer Pumpe aus DDR-Zeiten. Dabei mussten die eingespielten Teams dann schnell sein.

Wie das geht, machten die Neutrebbiner in ihrem ersten Durchgang vor. Auch bei der Mannschaft aus Großziethen saß jeder Handgriff, während beim ersten Durchgang der Schiffmühler Mannschaft, das Wasser nicht dort hinkam, wo es hin sollte. "Bedienfehler", konstatierte Plattenrichter Andreas Zwick. "Da wurde statt Wasser Luft gesaugt."

Wie es fehlerfrei und noch schneller funktioniert, zeigte Vize-Landesmeister Groß Neuendorf in beiden Durchgängen. Allen technisch bedingten Fehlstarts an diesem Tag zum Trotz. Denn Egon Schneider hatte am Anfang mit der elektronischen Zeit- und Zieleinrichtung zu kämpfen. Dafür gingen die Ergebnisse gleich online auf die Handys der Teilnehmer. "Ansonsten verlief der Wettkampf zügig und ohne Probleme ab. Eine gelungene Veranstaltung", resümierte Gastgeber René Kruschke.

Im Durchgang mit der Jöhstadt ZL 1500 kamen Genschmar und Ihlow auf die Plätze 2 und 3, mit der DDR TS 8 waren es Libbenichen und Bomsdorf.

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