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Auf ein Wiedersehen in Kuhhorst

Freunde: Horst-Max Meyhöfer (links) verbrachte seine Kindheit in Kuhhorst in dem der Berliner Jörg Ortlepp heute lebt
Freunde: Horst-Max Meyhöfer (links) verbrachte seine Kindheit in Kuhhorst in dem der Berliner Jörg Ortlepp heute lebt © Foto: MZV/Bandoly
Inez Bandoly / 18.08.2014, 18:58 Uhr
Kuhhorst (MZV) Wie jedes Dorf hat auch Kuhhorst eine Geschichte. Und wie in den meisten, wenn auch kleinsten Orten, gibt es einen Chronisten, der alles sammelt und für die Nachwelt niederschreibt. Am vergangenen Sonnabend dürfte das Herz des Kuhhorster Ortschronisten höher geschlagen haben, denn dort trafen sich 80 Menschen zum ersten Heimattreffen in Restaurant Dorfkrug. Der Saal war voll, darüber staunte selbst Jörg Ortlepp, Betreiber des Dorkruges und Ortsvorsteher. Er schätzte, dass zirka 15 Prozent Einheimische mit an der Kaffeetafel sitzen.

Die Veranstaltung, die auf sehr großes Interesse stieß, wurde von Horst-Max Meyhöfer angestoßen und organisiert. Er kam 1947 als Vierjähriger mit seinen Eltern und Geschwistern nach Kuhhorst und gehörte zu den Flüchtlingen aus Ostpreußen. "Ich hatte von so einem Treffen geträumt", erzählte er, denn er erinnerte sich an seine schönsten Jahre, die er als Kind in Kuhhorst erlebte. Heute wohnt er in Oranienburg.

Meyhöfer recherchierte und schrieb alle an, die er noch kannte, oder klingelte an deren Türen. "Auf der Straße hätten wir uns doch nicht wiedererkannt", sagte er. Harry Pieler, gebürtiger Kuhhorster, stimmte ihm zu. Er, der 1972 nach Flatow zog, freute sich wie alle anderen auf so ein schönes Wiedersehen, bei dem es so vieles zu erzählen gab.

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