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3. Radinkendorfer Pokallauf mit abgespeckter Teilnahme / Dennoch waren alle zufrieden - auch mit den vielen Geschenken

Team aus Schwerzko erreicht Bestzeit

Das Radinkendorfer Team bereitet sich auf den Start vor: (v.l.) Tilo Weißbach, Maik Danielewski, Geryt Danielewski, Christian Liske und Frank Schulze. Nicht auf dem Foto sind Thomas Lehmann und Jörg Schulze.
Das Radinkendorfer Team bereitet sich auf den Start vor: (v.l.) Tilo Weißbach, Maik Danielewski, Geryt Danielewski, Christian Liske und Frank Schulze. Nicht auf dem Foto sind Thomas Lehmann und Jörg Schulze. © Foto: MOZ/Ruth Buder
Ruth Buder / 14.09.2014, 20:32 Uhr
Radinkendorf (MOZ) Am 3. Pokallauf in Radinkendorf haben neun Männer- und zehn Frauenmannschaften teilgenommen - weniger als angemeldet und erwartet. Dennoch sprechen die Veranstalter von einem gelungenen Wettbewerb.

Wie man es von den Radinkendorfern gewöhnt ist - der Feuerwehrwettstreit auf der großen Festwiese war sehr gut vorbereitet. Die Gast-Teams konnten unterm Zeltdach ihre Vorbereitungen treffen, rundherum waren Versorgungsstände aufgebaut, es gab Gegrilltes, Eis und natürlich selbstgebackenen Kuchen. 27 Sorten hatten Elvira Lenhardt und ihre Helferinnen aufgetischt. Punkt 10.30 Uhr begannen am Sonnabend die Wettbewerbe im Löschangriff nass. Beim ersten Wertungslauf konnte jedes Team seine eigene Pumpe verwenden, beim zweiten Lauf wurde die Pumpe gestellt, alle hatten so die gleichen Voraussetzungen. Es gab jeweils zwei Starts - die lautstarken Signale dazu gab Vereinsvorsitzender Dirk Lenhardt -, am Ende zählte der schnellste Lauf.

Bei den Männern hatten ganz klar die Schwerzkoer die Nase vorn. In der ersten Wertung erreichten sie in 22,22 Sekunden (Tagesbestzeit) das Ziel, im zweiten kamen sie mit 25,33 Sekunden auf Platz drei. "Die Schwerzkoer haben bei uns ihre bisherige Bestzeit erreicht und waren natürlich sehr zufrieden", schätzt Frank Schulze ein, er ist zuständig für Öffentlichkeitsarbeit beim Radinkendorfer Feuerwehrverein. Dass die Radinkendorfer selbst nicht so gut abschnitten, hat einen klaren Grund: "Wir üben zu wenig, weil alle verstreut sind." Bei der ersten Wertung landeten die Gastgeber auf Platz 6 (27,97), bei der zweiten auf Platz 9 (36,56). Die Bomsdorfer erreichten in der ersten Wertung den 5. Platz (26,81) und in der zweiten den 8. Platz (24,75). Günthersdorf war nach der ersten Wertung das Schlusslicht (33,65), holte aber dann auf und landete bei der zweiten Wertung auf Platz 4 (23,82). Bei den Frauen lag in der ersten Wertung das Team aus Missen vorn, gefolgt von Schlepzig, Radinkendorf und Neuzelle, in der zweiten Wertung war Missen wiederum Spitzenreiter gefolgt von Schlepzig, Neuzelle und Radinkendorf. Gewonnen aber haben alle, zumindest gab es dank der vielen Sponsoren viele Geschenke für die Teilnehmer, die auch aus Klein Radden (LOS) Mulknitz (SPN), Zerkwitz (OSL), Hänchen (SPN) und Cottbus-Merzdorf kamen.

"Auch wenn nicht so viele Mannschaften dabei waren, wie wir es uns gewünscht haben, es war ein gelungener Tag", schätzt Frank Schulze ein. Der harte Kern sei bis nach Mitternacht geblieben und habe bei Bier und Wein am Feuer geklönt.

Gefreut haben sich die Veranstalter, dass Beeskows Stadtverordnetenvorsteher Siegfried Busse dabei war und auch der Landtagsabgeordnete Peer Jürgens erneut Interesse am Feuerwehrsport bekundete. "Ich würde in Beeskow gern Mitglied werden", bekannte er.

Den nächsten Pokallauf - dann der vierte - könnte es in zwei Jahren geben. "Wir werden jetzt alles auswerten, ich denke, wir setzen die Veranstaltung fort", sagte Frank Schulze. Nicht immer sei es möglich, so einen Aufwand wie 2012 zu betreiben, als der Verein mit dem Pokallauf sein 5-jähriges Bestehen feierte und weitaus mehr Besucher gekommen waren als am vergangenen Sonnabend.

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