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Konzept für private Kita steht

Dirk Nierhaus / 31.01.2015, 07:00 Uhr
Klein-Ziethen (MZV) Die Windlicht gGmbH hat jetzt ein Konzept für eine private Kindertagesstätte in Klein-Ziethen vorgelegt. Das Sozialunternehmen betreibt bereits ein Haus in Hohen Neuendorf, wo nach Grundsätzen der Montessori-Pädagogik gearbeitet wird. So wird das auch für Klein-Ziethen sein, sofern ein Vertrag mit der Gemeinde Oberkrämer zustande kommt. Windlicht ist Mitglied im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg.

Laut des fünfseitigen Papers, das Windlicht-Geschäftsführer Rainer Krebs am Mittwoch im Oberkrämer Sozialausschuss erläuterte, ist in den Räumlichkeiten der vor zwei Jahren aufgebenen kommunalen Kita in Klein-Ziethen eine Tagesstätte für maximal 17 Jungen und Mädchen vorgesehen, die von zwei Erziehern betreut werden. Die Elternbeträge belaufen sich laut Konzept auf 350 Euro monatlich für Kinder bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr, ab dem dritten werden 250 Euro fällig.

Dazu kommt noch eine Essenspauschale von 70 Euro. Wenn es gewünscht werde, sei es vorstellbar, Kindern aus Oberkrämer auch Vorrang bei der Platzreservierung einzuräumen, sagte Krebs. Grundsätzlich sei die Kita aber offen für Jungen und Mädchen aus ganz Oberhavel.

Nach den Vorstellungen von Windlicht verzichtet die Gemeinde auf Miete. Das Unternehmen will lediglich die Betriebskosten bezahlen. Zudem hoffe man darauf, dass Oberkrämer die Räumlichkeiten in Ordnung bringt und einrichtet, erläuterte Krebs im Ausschuss. Dies seien natürlich nur seine Vorschläge. "Wir haben ein Konzept vorgestellt, wie es für uns am besten wäre. Darüber wollen wir uns jetzt mit der Gemeinde auseinandersetzen."

Bürgermeister Peter Leys (BfO) begrüßte das Vorhaben von Windlicht. Er würde sich freuen, wenn Klein-Ziethen wieder eine Kita bekommt, sagte er. "Das wäre sicher sehr gut für das Leben im Ortsteil." Er könne sich auch durchaus vorstellen, die Räumlichkeiten in Klein-Ziethen in Ordnung bringen zu lassen.

Auch Einrichtung und Mietverzicht für die ohnehin leer stehenden Räume seien denkbar. Gleichwohl sieht der Bürgermeister doch noch reichlich Klärungsbedarf. Insbesondere über die Sicherstellung der Betreuung müsse gesprochen werden.

Windlicht arbeitet bereits mit der Staffelder Naturkita "Kleine Maikäfer" zusammen. Das Sozialunternehmen unterstützt dessen Leiterin Birgit Hornemann bei konzeptionellen Fragen. Zudem gibt es einen Austausch, was die pädagogische Arbeit betrifft. Hintergrund ist die persönliche Freundschaft von Hornemann mit Windlicht-Pädagogin Sigrid Krämer. "Das Projekt in Klein-Ziethen wollen wir umsetzen. Staffelde hat damit nichts zu tun", so Frau Krämer.

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