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Kestin ist neuer Hauptfeuerwehrmann

Stolz: Ortswehrführer Markus Homann (r.) schüttelt dem neuen Hauptfeuerwehrmann Steffen Kestin die Hand.
Stolz: Ortswehrführer Markus Homann (r.) schüttelt dem neuen Hauptfeuerwehrmann Steffen Kestin die Hand. © Foto: MOZ
Josephin Hartwig / 17.02.2015, 07:34 Uhr
Hermersdorf (MOZ) Ein Verkehrsunfall, zwei Brände, ein Fehlalarm und eine Absperrung bei einer Bombenentschärfung ist die Bilanz der Ortsfeuerwehr Hermersdorf für das vergangene Jahr. Ortswehrführer Markus Homann ist stolz auf den reibungslosen Ablauf bei den Einsätzen.

Wichtig für die Wehr war 2014 vor allem die Digitalfunk-Weiterbildung. Von jedem mussten zwei Module absolviert werden, eine Praxis- und eine Theorieprüfung gehörten dazu. "Der große Umschwung wird im März passieren. Da wird die Leitstelle auf Digitalfunk umgerüstet. Bisher wurde analog gefunkt, ab nächstem Monat soll im ganzen Landkreis Märkisch-Oderland die Umstellung erfolgen", so Ortswehrführer Markus Homann.

17 Feuerwehrmänner und drei Feuerwehrfrauen sowie zwei junge Nachwuchs-Feuerwehrfrauen und fünf Feuerwehrleute in der Alters- und Ehrenabteilung gehören zur Ortsfeuerwehr. Doch zwei Nachzügler sind nicht genug. Das sei das größte Problem - in den Dörfern gebe es kaum noch junge Feuerwehrinteressierte. Seit 1999 gab es in Hermersdorf eine Jugendfeuerwehr. Doch seit dem vergangenen Jahr ist damit Schluss. "Heute leben hier nur noch drei Kinder in dem richtigen Alter, von denen nicht alle mitmachen wollen. Da sind heute andere Dinge interessanter", so Homann. "Langfristig ist Hermersdorf ein Ort für die ältere Generation, das wird für die Wehr zum Problem."

Stadtwehrführer Carsten Greim bedankte sich bei den Freiwilligen für ihr Engagement: "Selbst wenn ihr nur einen Einsatz gehabt hättet - ihr seid wichtig." Vor allem die Bundesstraße B 5 sei ein Schwerpunkt für Verkehrsunfälle, die Einsätze würden dort immer mehr, so der Stadtwehrführer aus Müncheberg.

Er gab den Feuerwehrmitgliedern zudem einen Einblick in die gesamten Einsätze der Müncheberger. 122 Mal sei vergangenes Jahr in allen Wehren der Ortsteile ausgerückt worden. 21 Brandeinsätze habe es im selben Zeitraum gegeben. Überdies belehrte er noch einmal zu den Atemschutz-Vorgaben.

Steffen Kestin wird vom Ober- zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Ortswehrführer Markus Homann beglückwünschte den jungen Mann und schüttelte ihm die Hand. "Weiter so", sagte er zu Kestin, der sich über seine Beförderung sichtlich freute. Schließlich hatte er in den letzten Monaten sämtliche erforderlichen Weiterbildungen absolviert.

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