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Ortsdurchfahrt Herzberg wird erst 2016 saniert / Einwohner stinksauer

Straßensanierung in Herzberg erneut verschoben

Annika Bischof / 25.08.2015, 06:53 Uhr
Herzberg (abi) An der Straßensituation in Herzberg wird sich vorerst nichts ändern. Obwohl mit den Sommerferien eine Besserung der Holperpiste geschaffen werden sollte, ist alles beim Alten geblieben. Den Einwohnern fehlt das Verständnis, während die Behörden sich keiner Schuld bewusst sind.

Eigentlich hätte mit dem Ende der Ferien alles gut sein können. Zumindest teilweise. Doch die Ortsdurchfahrt, für die es eine Sanierung bis zum Abzweig Hudeberg hätte geben sollen, ist nach wie vor eine Huckelpiste. "Die Bürger sind stinksauer", bringt es Ortsvorsteherin Cindy Nowka auf den Punkt. Seit Jahrzehnten sei die Straße in einem katastrophalen Zustand, was nicht nur die Herzberger belastet, sondern auch jene, die die Landesstraße41 nutzen, um beispielsweise nach Wilmersdorf zu gelangen. "Man fährt sich auf dieser Straße sein Auto kaputt", sagt Marcel Hoffmann, der im Nachbarort einen Recyclinghof betreibt. Rund 35 Mitarbeiter nutzen die Straße, um ihren Arbeitsplatz zu erreichen.

Doch an dem Zustand wird sich bis zum zweiten Quartal 2016 nichts ändern. Erst dann werde man laut Auskunft aus dem Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg mit den Bauarbeiten beginnen - jedoch nur auf einer Länge von 350 Metern. Dass sich die Sanierung erneut verzögerte, hänge mit den Kosten für die Vorbereitungen zusammen, zum Beispiel für die Prüfungen durch das Umweltamt und dem Denkmalschutz, sagt Sprecher Christoph Büchtemann. Letztlich habe das so viel gekostet, dass für die Baumaßnahme in diesem Jahr kein Geld mehr übrig war.

"Da hatten wir wenig Einfluss auf das Prozedere, gedrängelt haben wir dennoch", entschuldigt sich Olaf Klempert, Bürgermeister von Rietz-Neuendorf.

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